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Die Fifa und der Irrglaube von der AG

Welche Rechtsform würde Korruption und Günstlingswirtschaft im Weltfussballverband erschweren? Die populärste Lösung kaum.

Sie flogen erste Klasse. Sie reisten im feinen Tuch. Sie logierten an den besten Adressen. Die 209 Landesvertreter der nationalen Fussballverbände kamen Ende Mai nach Zürich, um Kraft ­ihres ­Amtes am Fifa-Kongress teilzu­nehmen. Ob aus Deutschland oder England, ob von den Komoren oder den Fidschi-Inseln – sie alle waren ausgerüstet mit einer Stimme, um dem Verein Fifa einen Präsidenten zu wählen. Das Hallenstadion war hergerichtet für eine grosse Zeremonie, doch es kam anders: Die Polizei verhaftete im Vorfeld sieben Funktionäre wegen Korruptionsverdachts. Ein Sturm der Entrüstung kam über die Fifa, die umstrittenen WM-Vergaben nach Russland und Katar rückten erneut ins Zentrum.

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