Doppeladler-Entschuldigung: «Das wird nicht mehr passieren»

Granit Xhaka, Xherdan Shaqiri und Stephan Lichtsteiner haben sich zu ihrem Jubel während der WM geäussert.

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Der Schweizer Fussballverband wartet mit einer grossen Überraschung auf: Alle Spieler und der gesamte Staff präsentieren sich den Medien und zeigen Geschlossenheit.

Auf dem Programm stand eigentlich eine Medienkonferenz mit Trainer Vladimir Petkovic. Doch plötzlich ergriff Claudio Sulser das Wort. Während der Nationalmannschafts-Delegierte noch sprach, öffnete sich die Tür und das ganze Team inklusive Staff betrat den Konferenzraum. «Wir wollen mit allen kommunizieren, transparent sein und offen reden», sagte Sulser. Dann nahm neben ihm und Petkovic der gesamte Spielerrat Platz: Xherdan Shaqiri, Yann Sommer, Johan Djourou, Granit Xhaka und Captain Stephan Lichtsteiner.

«Wir wussten nicht, welche Wellen wir auslösen»

Erstmals nach der WM und dem «Tsunami, der auf uns eingebrochen ist», entschuldigten sich die Spieler für den Doppeladler-Jubel. Granit Xhaka sagt: «Wir haben das besprochen und gesagt, dass das in Zukunft nicht mehr passieren wird. «Wir wussten nicht, welche Wellen wir auslösen, und dafür wollen wir uns auch entschuldigen», sagt Stephan Lichtsteiner, der sich bei der Doppeladler-Affäre im Serbenspiel solidarisch mit Xhaka und Shaqiri zeigte, «wir wollten niemandem auf die Füsse treten.» Ähnlich tönte es bei Shaqiri: «Klar, entschuldige ich mich, falls sich Leute angegriffen gefühlt haben.»

ete

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