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Die absurde Trainersituation bei Barça

Luis Enrique hat mit dem FC Barcelona das Triple gewonnen, seine Zukunft steht gleichwohl in den Sternen.

«Ich habe noch nicht entschieden, ob ich weitermachen werde»: Luis Enrique ziert sich.
«Ich habe noch nicht entschieden, ob ich weitermachen werde»: Luis Enrique ziert sich.
Keystone

Dank Luis Enrique versetzt die einstige Tikitaka-Maschine FC Barcelona die Gegner wieder in Angst und Schrecken. Der frühere spanische Nationalspieler hat nach Anlaufschwierigkeiten aus Barça eine Mannschaft gemacht, die auch kontern und Tempofussball spielen kann. Und eine Mannschaft, die wieder alles gewinnt.

Eigentlich logisch, dass er nach den Triumphen in Champions League, Meisterschaft und Pokal seine hervorragende Arbeit weiterführt, oder? Mitnichten! «Ich habe noch nicht entschieden, ob ich weitermachen werde, das ist die Wahrheit», sagte Enrique in der Stunde des grössten Sieges seiner Karriere gegenüber dem TV-Sender Canal +.

Der Trainer hat noch nicht vergessen, dass sich das Präsidium im Winter auf die Seite von Superstar Lionel Messi schlug, als dieser gegen ihn aufbegehrte. Dass er, dem man schulmeisterliches Auftreten und wildes Rotieren vorwarf, nun der grosse Held ist, entbehrt nicht einer gewissen Komik.

Eriques Höhenflug ist auch ein Erfolg für den geschassten Sportchef Andoni Zubizarreta, der ihn eingesetzt und mit dem Duo Neymar/Luis Suárez die entscheidenden Elemente für die Offensive einkaufte. Der von der Madrider Sportzeitung «Marca» im Januar gesetzte Titel «Barça fällt auseinander» war ein grosser Irrtum.

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