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Der tiefe Fall der Edelmarke GC

Die Grasshoppers waren vor gar nicht langer Zeit die stolzeste Adresse im Schweizer Fussball. Nun sind sie im Elend. Die Gründe für den Niedergang sind hausgemacht – aber nicht nur.

Ein grosses GC in der Königsliga: Mit Christian Gross als Trainer schaffen die Zürcher den Einzug in die Champions League zweimal – mit einer teuren, aber auch international konkurrenzfähigen Mannschaft. Am 1. November 1995 trennt sich GC von Ajax Amsterdam trotz hochkarätigen Chancen 0:0 – der Einzug in die nächste Runde wird knapp verpasst. Die Stimmung  ist grossartig, die Partie ausgezeichnet – eine Sternstunde im Hardturm.
Ein grosses GC in der Königsliga: Mit Christian Gross als Trainer schaffen die Zürcher den Einzug in die Champions League zweimal – mit einer teuren, aber auch international konkurrenzfähigen Mannschaft. Am 1. November 1995 trennt sich GC von Ajax Amsterdam trotz hochkarätigen Chancen 0:0 – der Einzug in die nächste Runde wird knapp verpasst. Die Stimmung ist grossartig, die Partie ausgezeichnet – eine Sternstunde im Hardturm.
Keystone
«Der Gärtner der Nation»: Der Schweizer Gartenbau-Unternehmer Werner H. Spross war die Hausbank der Grasshoppers für viele Jahre. Sein Abgang um die Jahrtausendwende endet mit Misstönen: «GC schuldet mir bald 18 Millionen» erklärt Spross dem «Blick» am 3. April 1999.
«Der Gärtner der Nation»: Der Schweizer Gartenbau-Unternehmer Werner H. Spross war die Hausbank der Grasshoppers für viele Jahre. Sein Abgang um die Jahrtausendwende endet mit Misstönen: «GC schuldet mir bald 18 Millionen» erklärt Spross dem «Blick» am 3. April 1999.
Keystone
Der Hardturm: Einst ein richtiges Fussball-Stadion, heute eine Bauruine wie nach einem Krieg. Wie es mit dem Areal weitergeht, wissen nur die Götter. Tatsache ist, dass der Wunsch des Stimmbürgers aus dem Jahr 2003 nach einem neuen Stadion noch immer nicht erfüllt worden ist – zum Leidwesen von GC, vom FCZ, aber auch der vielen Fussball-Anhänger in und um Zürich. Der «Fall Hardturm» ist ein  wirschaftliches Fiasko und ein politischer Skandal für die Stadt.
Der Hardturm: Einst ein richtiges Fussball-Stadion, heute eine Bauruine wie nach einem Krieg. Wie es mit dem Areal weitergeht, wissen nur die Götter. Tatsache ist, dass der Wunsch des Stimmbürgers aus dem Jahr 2003 nach einem neuen Stadion noch immer nicht erfüllt worden ist – zum Leidwesen von GC, vom FCZ, aber auch der vielen Fussball-Anhänger in und um Zürich. Der «Fall Hardturm» ist ein wirschaftliches Fiasko und ein politischer Skandal für die Stadt.
Keystone
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Abstiegskampf, Not, Heimatsuche – mit diesen drei Begriffen hat man die sportliche, wirtschaftliche und wohnliche Situation der GC-Fussballer simpel, aber korrekt festgehalten. Die Gründe, warum der ehemalige Spitzenklub um das nackte Überleben kämpft, sind vielseitig. Der tiefe Fall lässt sich mit Problemen erklären, die für die Eigenart der Hoppers stehen und somit als typisch bezeichnet werden dürfen. Der Absturz der noblen Marke GC hat aber auch mit Gründen zu tun, die mit der rasanten Entwicklung des Fussballs auf dem Globus zusammenhängen – namentlich, was die Summen (und Unsummen) auf dem Transfermarkt und bei der Lohnspirale der Profis betreffen.

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