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Der stolze Götti

Roy Hodgson prägte von 1992 bis 1995 den Aufschwung des Schweizer Fussballs massgeblich mit. Am Montag tritt er als Englands Coach zum Start der EM-Qualifikation in Basel an. Er hat Sorgen.

1994 in Zürich: Roy Hodgson instruiert als Schweizer Nationaltrainer seine Spieler Christophe Ohrel und Sébastien Fournier. Foto: Keystone
1994 in Zürich: Roy Hodgson instruiert als Schweizer Nationaltrainer seine Spieler Christophe Ohrel und Sébastien Fournier. Foto: Keystone

Am 9. August ist Roy Hodgson 67 geworden. Er ist finanziell längst unabhängig und könnte das Leben geniessen. «Das tue ich doch», sagt er, «die Arbeit ist für mich das Vergnügen, ich bin glücklich.»

Hodgson hat einen Beruf, den er als Berufung versteht: Er ist Trainer. 1976 fing er damit in Schweden an, gelandet ist er auf einer aufregenden Reise wieder in seiner Heimat England. Seit etwas mehr als zwei Jahren ist er verantwortlich für die Nationalmannschaft, hinter sich hat er eine enttäuschende WM. Die Kritik wird schärfer, das Publikum leidet. Aber aufgeben deswegen? Kopfschütteln. Sein Stolz würde das nicht zulassen.

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