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Der italienische Wettskandal erreicht den Schweizer Fussball

Spiele der Challenge League sind unter Manipulationsverdacht. Der Fall liegt bei der Bundesanwaltschaft.

Wurde verhaftet: Matteo Gritti, der für Lugano, die Young Boys, Chiasso und bis 2011 für Bellinzona das Tor hütete.
Wurde verhaftet: Matteo Gritti, der für Lugano, die Young Boys, Chiasso und bis 2011 für Bellinzona das Tor hütete.
Keystone

Wettskandal um Wettskandal erschüttert Italiens Fussball. Doch um die zweithöchste Schweizer Liga scheint es nicht viel besser bestellt. Auch in der Challenge League werden jetzt nach 2009 wieder Manipulationsvorwürfe laut. Vier Partien der eben beendeten Saison sollen von Spielern verfälscht worden sein, damit Hintermänner mit Wetten Gewinne einstreichen können. Der Schweizerische Fussballverband (SFV) hat bei der Bundesanwaltschaft Anzeige gegen unbekannt erstattet. Aufmerksam geworden auf mutmasslich manipulierte Begegnungen ist der SFV wegen Verdachtsmeldungen des europäischen Dachverbands Uefa. Elektronische Überwachungssysteme hatten bei den fraglichen Spielen schwer erklärbare kurzfristige Wetteinsätze registriert.

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