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Der gefährliche Gang am Bettelstab

In der finanziellen Not bleibt den Grasshoppers erneut nichts anderes, als Geldgeber zu suchen.

Urs Linsi: Der Geschäftsführer und Präsident hat bei GC noch nicht viel bewirken können.
Urs Linsi: Der Geschäftsführer und Präsident hat bei GC noch nicht viel bewirken können.
Melanie Duchene, Keystone

Ciriaco Sforza durfte es gestern ruhigen Gewissens sagen, ohne Widerspruch fürchten zu müssen: «Wir sahen eine Mannschaft, die lebt.» Das 2:1 gegen den FC Basel zum Abschluss der Vorrunde tat der verwundeten GC-Seele gut. Der erste Nichtabstiegsplatz ist nur noch drei Punkte entfernt.

An einem ändert der Prestigesieg gegen den Meister gleichwohl nichts: Die Bilanz zur Saisonhälfte bleibt unerfreulich, höchst bedenklich gar für einen Klub mit der Statur und dem einstigen Selbstverständnis von GC. Mit Sforzas Trainingsarbeit hat sie nichts zu tun, die ist gut. Vielmehr ist sie die Folge der Unfähigkeit in der Führung, den Verein finanziell stabil zu halten. Oder wie es der frühere Spieler Andy Egli zusammenfasste: eine Folge der «kumulierten Inkompetenz».

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