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Der FCB tankt Selbstvertrauen für Maccabi

Sechster Sieg im sechsten Super-League-Spiel: Der FC Basel gibt sich auch beim Aufsteiger FC Lugano keine Blösse – trotz sieben Wechseln in der Startelf.

Reisen sind sich die Spieler des FC Basel gewöhnt. Die aktuelle Situation ist aber sogar für den Schweizer Meister schwierig: Innerhalb von drei Tagen spielt man erst im Tessin und dann in Israel. Die Partie beim FC Lugano stand deshalb auch ganz im Zeichen der Champions-League-Playoff-Begegnung mit Maccabi Tel Aviv. Nach dem enttäuschenden 2:2 im Hinspiel galt es für den FCB, die Kräfte zu bündeln, was Urs Fischer zur Massnahme bewog, im Vergleich zum Mittwoch das Team gleich auf sieben Positionen umzustellen. Mühe hat dann aber erst jener Mannschaftsteil, der schon gegen Maccabi wackelte. Daniel Hoegh wirkt wiederum indisponiert und lässt Mario Piccinocchi laufen, der nach einem feinen Hackenpass von Patrick Rossini Tomas Vaclik bereits nach genau acht Minuten bezwingt. Die erste Auswärtsreise scheint zu einem Härtetest für den FCB zu verkommen.

Doch der umgestellte FCB findet umgehend eine Antwort. Nur eine Minute nach dem Verlusttreffer ersprintet Albian Ajeti einen Steilpass von Adama Traoré und wird von Torhüter Francesco Russo gefoult. Davide Callà verwertet den Foulelfmeter souverän. Danach finden die feldüberlegenen Gäste lange Zeit kein Rezept gegen die gut organisierte Lugano-Abwehr. Bis kurz vor der Pause wieder Ajeti in Abschlussposition gebracht wird. Der 18-Jährige zieht sofort ab, der Ball fliegt via Russos Bein in Richtung Tor, wo sich Mohamed Elneny für die Tessiner Indisponiertheit mit dem Abstauber zum 1:2 bedankt. Das ist der Knackpunkt in dieser Partie. Davide Callà beseitigt allfällige Zweifel nicht einmal drei Minuten nach Wiederanpfiff mit einer sehenswerten Einzelleistung zum 1:3.

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