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Der Endspurt zum Showdown gegen Portugal

Die Schweizer Nationalmannschaft steht vor der Entscheidung in der WM-Qualifikation. Wo Sie die Vorbereitung von Embolo und Kollegen verfolgen können.

Die Schweizer Mannschaft rückt am Montag-Mittag in Feusisberg ein. Xherdan Shaqiri kommt in gelbem Pullover.
Die Schweizer Mannschaft rückt am Montag-Mittag in Feusisberg ein. Xherdan Shaqiri kommt in gelbem Pullover.
Keystone
Rückkehrer Embolo trägt eine Schnauze auf der Brust.
Rückkehrer Embolo trägt eine Schnauze auf der Brust.
Keystone
Ganz in schwarz kommt Milan-Verteidiger Ricardo Rodriguez.
Ganz in schwarz kommt Milan-Verteidiger Ricardo Rodriguez.
Keystone
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80 von 100 Metern hat die Schweizer Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation hinter sich. Sie befindet sich im Endspurt Richtung Russland 2018. Aus acht Spielen gab es acht Siege, die Bilanz ist makellos, es fehlen 20 Meter – oder zwei Partien.

Die Ausgangslage ist klar: Nur der Gruppenerste qualifiziert sich direkt. Gegen Ungarn (Samstag, 20.45 Uhr) und Portugal (Dienstag, 10. Oktober, 20.45 Uhr) reichen mit Sicherheit zwei Unentschieden. Wenn im Spiel zwischen dem Europameister und Andorra nicht etwas völlig Unerwartetes geschieht, kommt es am Dienstag jedoch unabhängig vom Schweizer Resultat gegen Ungarn zum Showdown in Lissabon. Weil Portugal das klar bessere Torverhältnis besitzt, hätte die Schweiz bei Punktegleichheit das Nachsehen.

Vier öffentliche Trainings

Heute besammeln sich die Nationalspieler in Feusisberg. An der Vorbereitung soll es nicht scheitern. Wie üblich logiert die Mannschaft im Fünfstern-Panorama-Resort-&-Spa hoch über dem Zürichsee. Das Team hat fast eine ganze Woche Zeit, um sich auf die entscheidenden Spiele vorzubereiten. Es absolviert am Montag, Mittwoch und Donnerstag jeweils um 17 Uhr ein öffentliches Training in Freienbach, hinzu kommt am Dienstag um 11.30 Uhr eines in Jona.

Zurück in der Nationalmannschaft ist auch Breel Embolo. Der Schalke-Stürmer hatte sich vor fast einem Jahr verletzt und gab erst am Freitag in der Bundesliga sein Comeback in der Startaufstellung. «Ich fühlte mich auch während der Verletzungspause als Teil der Nationalmannschaft», sagte der 20-Jährige gegenüber SRF. 109 Spielminuten reichten ihm für ein Aufgebot von Vladimir Petkovic.

Ob auf dem Feld oder auf der Bank, Embolo sagt: «Wir werden immer eine Einheit sein, egal, ob du von Anfang an spielst oder nicht. Ich freue mich auf die Zeit mit der Nationalmannschaft.» Petkovic seinerseits freut sich mit Embolo über eine «weitere Option in der Offensive» – und fordert zwei Siege.

2014: Die Schweiz qualifiziert sich in einer Gruppe mit Slowenien, Albanien, Norwegen, Zypern und Island für die WM in Brasilien. Besonders das 4:4 gegen Island bleibt in Erinnerung. Shaqiri und sein Team führen nach 54 Minuten noch mit 4:1, dann folgt der Einbruch.
2014: Die Schweiz qualifiziert sich in einer Gruppe mit Slowenien, Albanien, Norwegen, Zypern und Island für die WM in Brasilien. Besonders das 4:4 gegen Island bleibt in Erinnerung. Shaqiri und sein Team führen nach 54 Minuten noch mit 4:1, dann folgt der Einbruch.
Keystone
2010: Auch an der ersten WM auf afrikanischem Boden ist die Schweiz dabei.  Padalino, Senderos, Inler, Fernandes, Derdiyok und Spycher feiern die Qualifikation. Zum Abschluss reicht ein 0:0 gegen Israel. Dabei beginnt alles so schlecht: Nach einem 2:2 gegen Israel verliert die Schweiz zu Hause blamabel gegen Luxemburg (1:2).
2010: Auch an der ersten WM auf afrikanischem Boden ist die Schweiz dabei. Padalino, Senderos, Inler, Fernandes, Derdiyok und Spycher feiern die Qualifikation. Zum Abschluss reicht ein 0:0 gegen Israel. Dabei beginnt alles so schlecht: Nach einem 2:2 gegen Israel verliert die Schweiz zu Hause blamabel gegen Luxemburg (1:2).
Keystone
1994: Der riesige Erfolg nach langer Durststrecke. 28 Jahre nach der letzten Teilnahme qualifiziert sich die Schweiz zum siebten Mal für eine Endrunde, hier Marc Hottiger im Wankdorf-Stadion im Einsatz gegen Italien.
1994: Der riesige Erfolg nach langer Durststrecke. 28 Jahre nach der letzten Teilnahme qualifiziert sich die Schweiz zum siebten Mal für eine Endrunde, hier Marc Hottiger im Wankdorf-Stadion im Einsatz gegen Italien.
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Das Abschlusstraining findet am Freitag im St.-Jakob-Park bis auf 15 Minuten unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, bevor es am Samstag um 20.45 Uhr gegen Ungarn ernst gilt. Für gut 40 Franken gibt es noch Tickets zu kaufen. Am Sonntag fliegt die Nationalmannschaft mit einem Charter nach Lissabon zu den Portugiesen rund um Superstar Cristiano Ronaldo.

Dieser fehlte im Hinspiel verletzungsbedingt. 2:0 gewann die Schweiz am 6. September 2016. Es war das erste Spiel der WM-Qualifikation. Embolo traf damals per Kopf zur Schweizer Führung. Tut er es auch am 10. Oktober? (te)

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