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Degen schiesst gegen Shaqiri-Clan

In seiner Kolumne in der «Aargauer Zeitung» fährt der frühere Nationalspieler David Degen schweres Geschütz auf.

Sie spielten zusammen, aber auch gegeneinander: Shaqiri (l.) lässt Degen stehen. (12. Februar 2012)
Sie spielten zusammen, aber auch gegeneinander: Shaqiri (l.) lässt Degen stehen. (12. Februar 2012)
Keystone

David Degen glaubt, dass sich Xherdan Shaqiri mit seinem Wechsel zu Stoke City keinen Gefallen getan hat. «Das fussballerische Wunderkind gerät mit zarten 23 Jahren bereits aufs Abstellgleis», urteilt Degen, der einst mit Shaqiri im Nationalteam spielte, in der «Aargauer Zeitung». Schuld daran sei nicht mangelndes Talent, sondern das Umfeld.

Shaqiris Bruder Erdin nutze die Karriere des Nationalspielers, um als Trittbrettfahrer im Windschatten zu profitieren, habe vom Fussball aber keine Ahnung. «Der Detailhändler hat als Quereinsteiger die Branche gewechselt und probiert sich nun als Manager. Sein chronisches Unvermögen schadet in erster Linie seinem Bruder. Erstaunlicherweise wird diese Tatsache grossflächig ignoriert. Auch von Xherdan», so Degen.

Auch die Medien kritisiert Degen, der in seiner Karriere für Aarau, Basel, YB und Gladbach spielte. Allen voran den «Blick», den er verklausuliert als «Revolverblatt mit den fünf grossen Buchstaben» bezeichnet. «Selbst der Transfer zu Stoke wird dort als Schritt nach vorne vermarktet. Fakt ist, Stoke war die einzige Option. Nur wer ehrlich ist und dem Filigrantechniker die Augen öffnet, hilft ihm wirklich. Denn die Schweizer Nati ist auf einen derart begnadeten Fussballer angewiesen.»

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