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Das Wiedersehen von Challandes im Letzigrund

Der FC Zürich empfängt heute in der 3. Runde der Super League den FC Sion, die Young Boys gastieren in Bellinzona. Redaktion Tamedia berichtet live ab 17.45 Uhr.

Neuer Klub, neues Glück? Bernard Challandes kehrt in den Zürcher Letzi zurück.
Neuer Klub, neues Glück? Bernard Challandes kehrt in den Zürcher Letzi zurück.
Keystone

Gut drei Monate nach seiner Entlassung beim FC Zürich kehrt Bernard Challandes an die Stätte seiner grössten Erfolge zurück. Unter der Ägide des Neuenburgers feierte der FCZ 2009 den 12. Meistertitel der Vereinsgeschichte und qualifizierte sich in der Folge erstmals für die Gruppenphase der Champions League. Trotz des schmerzvollen Abgangs im letzten Frühjahr bezeichnete Challandes seine knapp drei Jahre in Zürich als «die schönste Zeit meines Lebens als Trainer.»

Tempi passati. «Die Partie ist für mich nichts Besonderes. Das Kapitel ist beendet», sagte Challandes vor dem ersten Duell mit seinem ehemaligen Arbeitgeber. Was jetzt zähle, sei einzig und allein der FC Sion. Dass er den heutigen Gegner in- und auswendig kennt, sieht der 59-Jährige nicht als Vorteil. «In der Super League kennt jeder jeden.» Challandes ist zurück im «daily business» und muss nun in Sitten die Probleme des Tagesgeschäfts lösen. Eine Aufgabe, an der in der Vergangenheit im Wallis fast jeder Trainer gescheitert ist.

YB strebt den ersten Sieg an

Der Auftritt seiner Mannschaft beim 1:2 vor einer Woche gegen Basel hat Challandes nicht gefallen: «Wir müssen viel aggressiver spielen und mehr Zweikämpfe gewinnen.» Hinzu kommen personelle Probleme. Alvaro Dominguez ist nach seiner Zerrung noch nicht fit, Emile Mpenza ist auf dem Absprung und trainiert seit dieser Woche nicht mehr mit der Mannschaft. 29 Tore hatten die beiden in der letzten Saison zusammen erzielt, der Belgier allein 21. Die Geschichte mit Mpenza, der die ganze Vorbereitung absolviert hatte, nervt Challandes. Kurz vor dem Saisonstart forderte der 32-Jährige mehr Lohn – oder einen Wechsel zu einem anderen Verein. Ein akzeptables Angebot habe es laut Präsident Christian Constantin bisher aber nicht gegeben.

Wie Leader Basel ist auch YB in dieser Saison noch ungeschlagen – allerdings auch noch ohne Sieg. Nach den beiden Remis in der Meisterschaft gelang den Bernern auch gegen Fenerbahçe Istanbul trotz einer starken Leistung kein Sieg. Verpasstes soll vor der Reise nach Istanbul beim heutigen Ausflug ins Tessin nachgeholt werden. Gegen Bellinzona, das als einziges Team nach zwei Runden noch ohne Punktgewinn ist, hielt sich das Team von Vladimir Petkovic in der letzten Saison schadlos.

si/fal

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