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Das «Trottel-Tor» von London

Schalke-Goalie Timo Hildebrand muss sich nach seinem kapitalen Fehler gegen Chelsea beissenden Spott gefallen lassen – und spricht über seinen Kummer.

Im Champions-League-Spiel zwischen dem FC Chelsea und Schalke 04 lief am Mittwochabend die 31. Minute. Timo Hildebrand, der Keeper der Gäste aus Deutschland, stand zwei Meter vor dem Ball und wollte ihn mit einem Abschlag in die Hälfte des Gegners befördern. Dann stürmte Chelsea-Stürmer Samuel Eto'o heran, Hildebrand schoss ihn an, und der Ball sprang vom Körper des Kameruners zurück ins Schalker Tor. Es war die Schlüsselszene des Spiels. Die Deutschen, die sich zuvor respektabel geschlagen hatten, rannten dem Rückstand vergeblich hinterher und gingen am Ende 0:3 unter.

«Ich habe mir den Ball runtergelegt, das mache ich immer, wenn ich Zeit habe. Ich habe gedacht, dass ich mehr Zeit hätte und stand zu nah am Ball. Deswegen habe ich ihn mir vorgelegt, dann war es zu spät», sagte der geknickte Hildebrand nach dem Schlusspfiff. «Es ist bitter, dass ich die Niederlage eingeleitet habe. Das tut mir leid für die Mannschaft und den Verein. Man ist da sehr einsam, aber es passieren immer solche Fehler. Es ist das erste Mal in meiner Karriere, und ich hoffe nicht, dass es noch mal passiert.»

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