Zum Hauptinhalt springen

Cupsieger FCZ beendet Liga-Krise

Nach drei Siegen in Serie wird der FC Thun ausgerechnet vom zuletzt in der Meisterschaft glücklosen FC Zürich gestoppt und verliert vor eigenem Publikum 1:2.

Mit Einsatz und defensiver Disziplin zum Erfolg: Der FC Zürich gewinnt erstmals seit anfang März wieder ein Meisterschaftsspiel – ausgerechnet beim heimstarken FC Thun.
Mit Einsatz und defensiver Disziplin zum Erfolg: Der FC Zürich gewinnt erstmals seit anfang März wieder ein Meisterschaftsspiel – ausgerechnet beim heimstarken FC Thun.
Keystone
Im Abschluss sind die Zürcher für einmal effizient: Avi Rikan sowie Mario Gavranovic mittels Handspenalty (Bild) bringen den Gast auf dem Thuner Kunstrasen innert vier Minuten mit 2:0 in Front.
Im Abschluss sind die Zürcher für einmal effizient: Avi Rikan sowie Mario Gavranovic mittels Handspenalty (Bild) bringen den Gast auf dem Thuner Kunstrasen innert vier Minuten mit 2:0 in Front.
Keystone
Nicht einmal nach dem Anschlusstreffer hat der Cupsieger Mühe, den Vorsprung zu verteidigen. Marco Schönbächler (r.) wird mit einem Schwingergriff gestoppt.
Nicht einmal nach dem Anschlusstreffer hat der Cupsieger Mühe, den Vorsprung zu verteidigen. Marco Schönbächler (r.) wird mit einem Schwingergriff gestoppt.
Keystone
1 / 4

Nach dem wunderbaren April mit zehn Punkten aus vier Spielen und ohne einen einzigen Gegentreffer wurde der FC Thun im ersten Spiel im Monat Mai wieder auf den Boden der Realität geholt. Die Berner Oberländer waren gegen den FC Zürich optisch überlegen, doch lagen sie nach zwei Kontern des Cupsiegers zum Ende der ersten Halbzeit schon zur Pause vorentscheidend 0:2 im Rückstand.

Zunächst bediente Davide Chiumiento den Israeli Avi Rikan mit einem mustergültigen Steilpass (0:1/39.), dann unterlief Nelson Ferreira im Strafraum ein Handspiel, worauf Mario Gavranovic vom Penaltypunkt aus souverän zum 2:0 für die Zürcher traf (43.). Es waren die ersten Gegentore für Thuns Keeper Guillaume Faivre seit dem 30. März (1:3 gegen GC) und nach 410 Minuten.

Solide Zürcher Defensive

Nach der Pause rannte Thun an, kam aber gegen die gut organisierte FCZ-Defensive kaum vielversprechend in den Abschluss. Erst als sich Adrian Nikci auf der linken Seite für einmal durchsetzen konnte und den eingewechselten Berat Sadik bediente, kam Thun wenigstens noch zum Anschlusstor (80.). In Bedrängnis geriet der FCZ aber auch in der Schlussphase nicht mehr.

Der Gast war zuvor seit fast zwei Monaten in der Super League ohne Sieg geblieben. Er holte sich damit den ersten Sieg in der Liga seit dem 9. März – dem Erfolg gegen die Berner Young Boys. Dank den drei Punkten rückt der Cupsieger in der Tabelle zu Thun auf.

Thun - FC Zürich 1:2 (0:2) Stockhorn-Arena. - 5607 Zuschauer. - SR Klossner. - Tore: 39. Rikan (Chiumiento) 0:1. 43. Gavranovic (Handspenalty/Handspiel von Ferreira) 0:2. 80. Sadik (Nikci) 1:2. Thun: Faivre; Lüthi (78. Wittwer), Schenkel, Schindelholz, Schirinzi; Sanogo, Siegfried (67. Cassio); Nikci, Christian Schneuwly, Ferreira (46. Sadik); Marco Schneuwly. FC Zürich: Da Costa; Raphael Koch, Kecojevic, Djimsiti; Mariani, Benito; Schönbächler, Chiumiento, Rikan (81. Teixeira); Etoundi (90. Sadiku), Gavranovic. Bemerkungen: Thun ohne Bättig, David Frey, Reinmann, Sulmoni und Zuffi (alle verletzt), Zürich ohne Philippe Koch (gesperrt) sowie Chermiti, Buff, Brunner, Kajevic, Kukeli, Nef (alle verletzt), Chikhaoui und Glarner (beide nicht im Aufgebot). Verwarnungen: 14. Ferreira (Unsportlichkeit). 40. Gavranovic (Unsportlichkeit). 51. Djimsiti (Foul). 60. Schindelholz (Foul). 83. Nikci (Unsportlichkeit). 83. Chiumiento (Unsportlichkeit). 88. Benito (Foul).

si/fal

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch