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Cavanis Show lässt Napoli jubeln

Napoli mit den Schweizer Internationalen Gökhan Inler und Valon Behrami deklassierte Lazio 3:0 und führt die Serie A nach dem 5. Spieltag mit Titelhalter Juventus gemeinsam an.

Freude herrscht: Napoli mit den Schweizern Gökhan Inler und Valon Behrami feiern Matchwinner Edinson Cavani (M.).
Freude herrscht: Napoli mit den Schweizern Gökhan Inler und Valon Behrami feiern Matchwinner Edinson Cavani (M.).
Reuters

Dank Jungstar Stephan El Schaarawy vermied Milan eine weitere Verschärfung der Lage. Das 2:0 gegen Cagliari erleichtert im San Siro für ein paar Tage einiges.

Der frühere YB-Coach Vladimir Petkovic fand kein taktisches Mittel, den Uru Edinson Cavani stoppen. Der Topskorer von Napoli raubte Lazio mit seiner Triplette (20./32./64.) jegliche Chance, den zweiten Fehltritt in Folge abzuwenden – und verschoss überdies einen Foulpenalty. Das Team mit einem fehlerlosen Patron Gökhan Inler und Valon Behrami im defensiven Zentrum bleibt an der seit 43 Runden ungeschlagenen Juve dran. Beide sind mit exakt gleicher Bilanz topklassiert.

Teenager schiesst Milan aus dem Tief

Ein 19-Jähriger mit Neymar-Frisur ersparte Milans Coach Massimiliano Allegri vorerst weitere ungemütliche Fragen und Tage: El Shaarawy markierte gegen das limitierte und ab der 66. personell reduzierte Cagliari die siegbringende Doublette. Ab sofort können die italienischen Journalisten das «San Zero» wieder aus ihrem Vokabular streichen.

Allegri sass beim ersten Heimsieg einer Mailänder Mannschaft seit der Sommerpause nicht auf der Bank – nicht weil sich Silvio Berlusconi von ihm getrennt hätte, sondern weil die Liga den Trainer der Rossoneri nach dessen Schimpftirade am letzten Wochenende mit einer Spielsperre belegte.

Platzverweis für Von Bergen

Inter setzte derweil seine makellose Auswärtsserie fort. Beim seit einem Monat punktelosen Quartier-Klub Chievo setzte sich der Champions-League-Sieger von 2010 problemlos 2:0 durch. Die Roma büsste wegen eines schweren Fehlers von Keeper Stekelenburg gegen Sampdoria trotz Tottis 1:0 Punkte ein. Auch mit einem Spieler mehr auf dem Rasen (Gelb-Rot für Maresca/47.) fanden die Römer gegen die Abwehrkette mit den Schweizern Rossini sowie Berardi kein Weg zum Erfolg. Im Gegenteil: Munari schloss einen Konter erfolgreich ab.

Palermos Fehlstart weitet sich zur Krise aus. Der Vorletzte tauchte auch bei den Delfinen in Pescara. Der Aufsteiger kam dank einem spektakulären Corner-Tor zum ersten Erfolg in der höchsten Spielklasse seit zwanzig Jahren. Steve von Bergen verschuldete die vierte Niederlage mit. Der Schweizer Innenverteidiger betätigte gegen den enteilten Ante Vukusic die Notbremse und sah in der 35. Minute die rote Karte.

si/fal

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