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Bunjaku verdirbt Favre den Sonntag

Nachdem am Samstag bereits die Bayern und Schalke im Titelrennen Punkte eingebüsst hatten, musste auch Gladbach eine Niederlage einstecken.

Mit Gladbach schon acht Punkte hinter Leader Dortmund: Lucien Favre.
Mit Gladbach schon acht Punkte hinter Leader Dortmund: Lucien Favre.
Keystone

Das Team von Trainer Lucien Favre kassierte beim 1. FC Nürnberg ein 0:1 und bleibt nach der ersten Niederlage in diesem Jahr Dritter, einen Punkt hinter dem FC Bayern München. Auf Leader Borussia Dortmund hat Mönchengladbach nun bereits acht Punkte Rückstand. Schalke dürfte sich nach dem 1:2 in Freiburg gar ganz aus dem Titelrennen verabschiedet haben. Das Handicap von elf Zählern auf den Erzrivalen aus Dortmund ist in den verbleibenden zehn Runde kaum mehr wettzumachen.

Mönchengladbach bot sich die Chance, erster Verfolger von Dortmund zu werden. Die Überraschungsmannschaft nutzte die Gelegenheit nicht. Sie war bis in die Schlussviertelstunde überlegen und vergab einige Torchancen, doch fehlte die letzte Konsequenz im gegnerischen Strafraum. Der verletzte Patrick Herrmann wurde wie in der Vorwoche beim 1:1 gegen Hamburg schmerzlich vermisst.

Drei Minuten vor Schluss wurde Nürnberg für seinen disziplinierten, aber fantasielosen Auftritt fürstlich belohnt. Der nur 180 Sekunden zuvor eingewechselte Albert Bunjaku schoss nach idealer Vorlage des von Dynamo Dresden übernommenen Alexander Esswein den Siegtreffer. Für den Schweizer war es nach schwierigen Monaten, nicht zuletzt geprägt von einer schweren Knieverletzung, der erste Bundesliga-Treffer seit Mitte März 2010. Trotz der Niederlage bleibt Mönchengladbach auf Kurs Champions League. Der Vorsprung auf das fünftplatzierte Leverkusen beträgt sieben Zähler.

Im zweiten Spiel vom Sonntag trennten sich Hoffenheim und Köln 1:1. Lukas Podolski sicherte den Kölnern mit seinem Kopfballtor in der 81. Minute noch das glückliche Unentschieden. Die Gastgeber waren durch Innenverteidiger Marvin Compper in Führung gegangen (33.).

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