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Bundesliga-Trainer als Witzfigur im Web

In der Tabelle steht Michael Oenning mit dem Hamburger SV auf Platz 18. Auf Twitter macht ihn ein Unbekannter zur Lachnummer der Nation. Nun wehrt sich der Trainer.

Erfolgloses Spott-Opfer: Michael Oenning.
Erfolgloses Spott-Opfer: Michael Oenning.
Keystone

Ein Punkt aus fünf Spielen und 6:16 Tore. Die Bilanz des HSV dürfte Chefcoach Michael Oenning das Leben schon sauer genug machen, und dann gibt es da auch noch diesen Spassvogel, der sich auf Twitter als Oenning ausgibt und munter satirische Kommentare postet.

Während der falsche Oenning der Marke von 2000 Followern entgegenstrebt, findet der echte die Satire gar nicht lustig und hat zusammen mit dem HSV juristische Schritte gegen den Humoristen eingeleitet. Noch aber twittert Oennig 2.0 fleissig. Redaktion Tamedia hat die sechs besten Einträge ausgewählt.

1. Ich denke, man sollte einfach mal aufhören, die Arbeit eines Trainers auf den sportlichen Erfolg zu reduzieren.

2. Bei unserer Entwicklung haben wir am Ende der Saison um die zehn Punkte. Wofür das dann im Endeffekt reicht, muss man ein Stück weit abwarten.

3. Wir werden Geschichte schreiben und Titel holen – selbst wenn es vorerst nur der alte Rekord von Tasmania Berlin ist. (Tasmania Berlin schloss die Saison 1965/66 mit acht Punkten und 15:108 Toren ab – Negativ-Rekord in der Bundesliga)

4. Nur zwei Gegentore, meine Defensivtaktik fruchtet und wird verinnerlicht. Ende Februar sollte der erste Punktgewinn durchaus realistisch sein.

5. Habe mich im Klo eingeschlossen. Dino Hermann hält die Halbzeitansprache. Kann die Fratzen nicht mehr ertragen.

6. Petric schien heute ein Stück weit lustlos und zog wenig mit. Denke, er bekommt den Matchplan nur als Excel-Tabelle.

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