Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen
Werbung
Weiter nach der Werbung

Der Schweizer Fussball probt die Revolution

Ein Meisterkampf auf Augenhöhe wünschen sich viele – ganz besonders auch YB mit seinem Star Guillaume Hoarau.
Weiter nach der Werbung

Welcher Modus für die Super League? Stimmen Sie ab!

Die Suche nach dem Rezept

Ancillo Canepa, der Präsident des FC Zürich, sagt zur Modusdebatte: «Bei 12 Mannschaften könnte man wie in Schottland 3 Runden spielen. Aber eben: Der Teufel liegt im Detail.»
Basel-Sportchef Georg Heitz: «Es soll weiterhin garantiert sein, dass der sportlich Beste Meister wird. Playoffs sind darum nicht optimal.»
Claudius Schaefer, Geschäftsführer der Swiss Football League: «Wir müssen alles in Betracht ziehen, alle Vorschläge prüfen. Auch die schrägen Ideen. Wobei acht Teams - wir müssen uns nicht kleiner machen als wir sind.»
1 / 5

Die Halbierung als Lösung

12, 14 oder 16 Vereine?

Es war das kühnste Experiment im europäischen Fussball. Ab der Saison 05/06 wurden die holländischen Europacup-Teilnehmer nach 34 Runden per K.-o.-Spiele ermittelt, lediglich der Meister war für die Champions-League gesetzt. Nachdem Groningen als Fünftplatzierter und mit 18 Punkten Rückstand den Zweiten Alkmaar eliminiert hatte, kam massive Kritik auf, worauf seit 2008 nur noch die Fünft- bis Achtplatzierten der 18er-Liga den letzten Europa-League-Platz im K.-o.-Modus aus­spielen.
In Schottland hat man bereits im Jahr 2000 von 10 auf 12 Mannschaften umgestellt, nach 33 Runden (dreimal jeder gegen jeden) wird die Liga in zwei Gruppen à sechs Teams (5 weiteren Runden) aufgeteilt. Weil diese letzten fünf Runden aber meist kaum mehr Einfluss auf die Meisterschaft haben, macht man sich heute wieder Gedanken über eine Änderung.
Unsere Nachbarn haben sich vergangenen Sommer für einen neuen Weg entschieden. Dieser sieht ab der Saison 18/19 einerseits eine Aufstockung von 10 auf 12 Mannschaften vor, andererseits werden nach 22 Spieltagen die Punkte halbiert, und die Liga wird in eine Finalrunde der Top 6 und eine Qualifikations- und Abstiegsrunde (Plätze 7–12) geteilt. Ähnlich wie in Belgien kann sich der Erste der zweiten Gruppe via K.-o.-Partien gegen den Viert- und Drittplazierten der Finalrunde für die Europa League qualifizieren. Die zweite Liga wird ebenfalls aufgestockt (von 10 auf 16) und geöffnet. Künftig sind Amateur­teams zugelassen, es dürfen also auch U-21-Equipen der Erstligisten mit­spielen.
1 / 6

Constantins verrückte Idee