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Blatters heftig diskutierte Reise in die Militärdiktatur

Der Fifa-Präsident aus dem Wallis liess sich im diktatorisch regierten Burma einen grossen Empfang mit Tänzen und Elefanten bereiten.

«Nur sportlich unterwegs»: Blatter war gestern zu Besuch beim Militärregime.
«Nur sportlich unterwegs»: Blatter war gestern zu Besuch beim Militärregime.
Keystone

Fifa-Präsident Sepp Blatter befindet sich momentan auf einer Asienreise. Blatter weilte gestern auf Einladung Burmas in der Stadt Mandalay, um eine Fussball-Akademie zu eröffnen. Dabei wurde er – wie Regierungskreise berichteten – «mit einer Elefantenshow und Tänzen begrüsst».

Wieso aber besuchte der Fifa-Boss Burma? Zwar setzt sich Blatter für die Entwicklung des Fussballs in ärmeren Ländern dieser Welt ein, was durchaus ein löbliches Ziel ist. Ein Fifa-Offizieller sagte laut der thailändischen Zeitung «Bangkok Post», dass es sich um einen «rein sportlichen Besuch» gehandelt habe. Dass er sich dabei aber der Kooperation mit einem autoritären Regime schuldig macht, scheint dem Walliser egal zu sein. Es ist der erste Besuch eines höheren Fifa-Offiziellen in Burma.

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