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«Bin etwa ich verrückt?»

Sions Präsident Christian Constantin legt sich unerschrocken mit Verbänden und Funktionären an – aber die Fifa will mit aller Konsequenz gegen ihn vorgehen.

Sieht sich im Recht: Sion-Präsident Christian Constantin.
Sieht sich im Recht: Sion-Präsident Christian Constantin.
Keystone

Bloss keine Schwächen zeigen, nicht jetzt, nach diesem schmerzhaften 0:4 gegen Servette. Und erst recht nicht, wenn es zurückgeht an die juristische Front, zurück zum Kampf um Lizenzen für Neue und gegen Transfersperren. Das Sitzungszimmer in Martigny, der Schaltzentrale des FC Sion, ist heruntergekühlt auf frische Raumtemperatur. Der Chef gibt sich ausgesprochen locker, er pfeift, als er den Raum betritt, zieht seine Schuhe aus, legt sich in seinen Sessel und sagt: «Ich gehe bis ans Ende. Ganz sicher.» Er schiebt ein Lächeln nach und legt seine baren Füsse auf die Lehne eines Stuhls. Jetzt sieht der Mann erst recht entspannt aus, als könnte ihn nichts erschüttern. Neben ihm wacht der ausgestopfte Wolf.

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