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Bienvenu erlöst YB in letzter Minute

Die Young Boys bleiben im Fernduell mit Basel im Kampf um den Meistertitel weiterhin in der Pole-Position.

Video: SF.

Dank des Siegtreffers von Henri Bienvenu in der 93. Minute zum 2:1 gegen St. Gallen wahrte der Leader in der Tabelle zwei Runden vor Schluss den Vorsprung von drei Punkten auf seinen Verfolger.

Bereits zum dritten Mal in dieser Rückrunde sicherten sich die Berner den Sieg in extremis. Bereits gegen Zürich und gegen Bellinzona schossen die Berner erst in der Nachspielzeit das entscheidende Tor und feierten damit den zehnten Heimsieg de suite. Die Berner sind seit 30 Partien im Stade de Suisse ungeschlagen.

Dritter Last-Minute-Sieg 2010

Wie bereits gegen Zürich schoss auch gegen St. Gallen der Kameruner Bienvenu die Berner ins späte Glück. Der Stürmer, der in der Winterpause als zukünftiger Nachfolger von Seydou Doumbia verpflichtet worden war, liess nach einem Zuspiel von Xavier Hochstrasser seinen Gegenspieler Fernando an der Strafraumgrenze mit einer Drehung gekonnt aussteigen und bezwang in der dritten Minute der Nachspielzeit im Fallen den zuvor überragenden Daniel Lopar zum 2:1.

Es war der Schlusspunkt der Berner Schlussoffensive, die nicht erst mit der YB-Viertelstunde, sondern bereits mit der Einwechslung des angeschlagenen Seydou Doumbia nach knapp einer Stunde eingeläutet worden war. Der Ivorer, der an Adduktorenproblemen leidet, blieb zwar blass, dafür drehten aber seine Mitspieler auf.

Starke Paraden von St. Gallens Torhüter

Innerhalb von zehn Minuten scheiterten Emiliano Dudar, David Degen und Alberto Regazzoni mit ihren Abschlussversuchen am glänzend aufgelegten Lopar. Und als dieser geschlagen war, wehrte Fabian Frei den Schuss von Marc Schneider für seinen Keeper auf der Torlinie ab (70.). In die grösste Druckphase der Berner fiel auch der einzige gelungene Angriff der Ostschweizer in der zweiten Halbzeit. Wölfli wahrte dank einer mirakulösen Parade gegen Brice Owona, der erstmals von Beginn an für die St. Galler stürmen durfte, vor einem erneuten Rückstand (64.).

In der ersten Stunde der Partie war der Berner Meisterexpress zwischenzeitlich arg ins Stocken geraten. Der gut organisierte Aufsteiger aus der Ostschweiz trat in der ersten Halbzeit keck auf und brachte die YB-Abwehr mit schnell vorgetragenen Kontern mehrmals in Verlegenheit. Während Michael Lang (20.) und Kristian Nushi (31.) mit ihren Weitschüssen das Ziel nur knapp verfehlten, machte es Nico Abegglen besser. Der Youngster reagierte nach einer glänzenden Fussabwehr von Wölfli am schnellsten und staubte in der 24. Minute zum nicht unverdienten Führungstreffer für die Gäste ab. Es war bereits der siebte Treffer des 20-Jährigen in dieser Saison.

Doumbia zunächst auf der Bank

Erst kurz vor der Pause fanden die Berner besser den Tritt. Mauro Lustrinelli, der für Doumbia in die Startaufstellung gerückt war, bewies wieder einmal seinen Torriecher. Mit seiner ersten guten Aktion traf er zum 1:1, nachdem ein Schuss von Bienvenu abgelenkt wurde und vor den Füssen des Tessiners landete. Zwei Minuten nach dem Ausgleich hätte der Ex-Internationale sogar zum Held der Berner an diesem kühlen und regnerischen Frühlingsabend werden können, er setzte aber den Ball mit einem spektakulären Fallrückzieher knapp neben das Tor.

si

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