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Bayern protestiert gegen Ribérys Sperren

Die Bayern müssen im Final der Champions League am 22. Mai in Madrid auf Franck Ribery verzichten. Der Franzose erhielt von der Uefa drei Spielsperren aufgebrummt – die Münchner rekurrieren.

Rote Karte: Der Platzverweis in München kommt Franck Ribéry teuer zu stehen.
Rote Karte: Der Platzverweis in München kommt Franck Ribéry teuer zu stehen.
Keystone

Ribéry wurde des Feldes verwiesen, weil er mit ausgestrecktem Bein in den Zweikampf mit Lisandro Lopez gegangen und auf dessen Fuss getreten war. Nun wird der dribbelstarke, aber verletzungsanfällige Mittelfeldspieler seinem Verein im wichtigsten Spiel seit neun Jahren und zusätzlich im ersten internationalen Auftritt der kommenden Saison fehlen. Bei einem Sieg im Champions- League-Final im europäischen Supercup (gegen den Gewinner der Europa League), bei einer Niederlage im ersten Gruppenspiel der «Königsklasse» 2010/11. Die Bayern sind unabhängig vom Ausgang des Endspiels als eines von zwei Bundesliga-Teams direkt qualifiziert.

Die erste Spielsperre hat Ribéry im mit 3:0 gewonnenen Rückspiel in Lyon abgesessen. Für die Klubexponenten ist das Strafmass der Uefa zu harsch ausgefallen. «Die Strafe ist zu hoch», sagte Sportdirektor Christian Nerlinger. Gegen die verhängte Sperre werde man Berufung einlegen und «sämtliche Rechtsmittel ausschöpfen», kündigte Bayern München in einem Communiqué an. Die Uefa habe Ribérys Tritt als Tätlichkeit bewertet. «Wir können diesen Entscheid in keiner Weise nachvollziehen und halten ihn für absolut falsch. Der Vorwurf der Tätlichkeit trifft hier nicht zu», argumentierte der Bundesliga-Leader.

si/fal

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