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Basel erkämpft sich einen Achtelfinal-Platz

Der FC Basel steht erstmals seit 2006 wieder im Achtelfinal der Europa League. Nach dem 2:0 im Hinspiel genügt dem FCB in der Ukraine ein 1:1 zum Weiterkommen.

Auffällig: Salah war der grosse Aktivposten bei Basel.
Auffällig: Salah war der grosse Aktivposten bei Basel.
Keystone
Kampfbetont: Der Schiedsrichter zückte zweimal die rote und sechsmal die gelbe Karte.
Kampfbetont: Der Schiedsrichter zückte zweimal die rote und sechsmal die gelbe Karte.
Keystone
Erlösung: Schär bedankt sich nach dem Spiel bei den mitgereisten Basel-Fans.
Erlösung: Schär bedankt sich nach dem Spiel bei den mitgereisten Basel-Fans.
Keystone
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Der FC Basel erduldete sich auswärts gegen Dnipro Dnipropetrowsk in einer turbulenten Schlussphase das wertvolle Remis. Erst geriet der Schweizer Meister gegen den Zweiten der ukrainischen Meisterschaft 0:1 in Rückstand. Fabian Frei hatte nach 75 Minuten einen Schuss im eigenen Strafraum mit dem Oberarm geblockt und so ein Tor vorerst verhindert. Dafür sah der Basler die rote Karte, den fälligen Penalty verwertete Selesnjow. Vor Frei war auf der Gegenseite Dnipros Kroate Nikola Kalinic, nur zehn Minuten nach seiner Einwechslung, wegen einer Tätlichkeit (63.) ebenfalls vom Platz geflogen.

Das Geschehen auf dem miserablen Terrain normalisierte sich für den FCB mit dem 1:1 endgültig. Fabian Schär traf neun Minuten vor Schluss per Penalty, nachdem Valentin Stocker an der Strafraumgrenze clever ein Foul provoziert hatte. Aus Basler Sicht sehr spät ebbten so Dnipros Angriffswellen rapide ab. Dnipropetrowsk, das die vorherigen 14 Heimspiele der Saison allesamt gewonnen hatte, schaffte es nicht mehr, den FCB derart unter Druck zu setzen, wie das vorher teilweise massiv der Fall gewesen war.

Salah als wertvolle Sturmspitze

In Abwesenheit des Trios Streller/Alex Frei/Bobadilla hatte Basels Trainer Murat Yakin auf ein 4-2-3-1 gesetzt. Im Sturm erhielt Mohamed Salah das Vertrauen. Bereits nach sechs Minuten vergab der schnelle Ägypter die beste FCB-Chance der gesamten Partie. Ein feines Zuspiel von David Degen setzte Salah mittels Heber nur knapp am Tor der Ukrainer vorbei. Das frühe 1:0 hätte Dnjepr wohl schon wesentlich früher die Chance auf das Aufbäumen geraubt.

Ein Jahr nach dem Champions-League-Achtelfinal gegen Bayern München wird der FC Basel in der Runde der letzten 16 in der Europa League wieder auf einen durchaus bekannten Namen treffen. Am 7. und 14. März bekommt es der Schweizer Meister mit dem Sieger des Duells Liverpool - Zenit St. Petersburg zu tun.

Telegramm:

Dnipro Dnipropetrowsk - Basel 1:1 (0:0). - Dnjepr-Arena. - 28'000 Zuschauer. - SR Aytekin (De). - Tore: 76. Selesnjow (Handspenalty) 1:0. 81. Schär (Foulpenalty/Foul von Sosulja an Stocker) 1:1.

Dnipro: Lastuvka; Mandsiuk, Douglas (53. Kalinic), Tscheberjatschko, Strinic; Fedezki (32. Konopljanka), Giuliano, Rotan, Matheus (53. Krawtschenko); Sosulja, Selesnjow.

Basel: Sommer; Steinhöfer, Schär, Dragovic, Park; Serey Die, Cabral; David Degen (82. Zoua), Fabian Frei, Stocker; Salah (89. Elneny).

Bemerkungen: Basel ohne Philipp Degen (gesperrt), Streller (verletzt), Bobadilla (verletzt/nicht spielberechtigt) und Alex Frei (Trainingsrückstand). 63. Platzverweis Kalinic (Tätlichkeit). 75. Platzverweis Fabian Frei (Handspiel). Verwarnungen: 13 Serey Die (Foul). 14. Fedezki (Unsportlichkeit). 32. Tscheberjatschko (Foul). 33. Cabral (Foul). 35. Strinic (Foul). 36. Schär (Handspiel).

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