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«Balotelli hat meinen Bentley zerstört»

Das Enfant terrible scheint unter Lucien Favre wieder aufzublühen. Aber auch in Nizza kommt Balotelli nicht ohne Eskapaden aus.

Hätte im Bentley nicht geschadet: Ein Blick zurück von Mario Balotelli.
Hätte im Bentley nicht geschadet: Ein Blick zurück von Mario Balotelli.
Keystone

Zwei Ligaspiele, vier Tore. Der Einstand bei Nizza unter dem Schweizer Trainer Lucien Favre ist Mario Balotelli eindrücklich geglückt. Es scheint, als würde der Italiener seine letzte Chance packen. Doch Balotelli bleibt Balotelli. Sein Berater Mino Raiola erzählte dem Magazin «Il Giornale» die neuste Anekdote über seinen Klienten: «Kürzlich fragte er mich, ob er sich mal meinen Bentley ausleihen dürfe. Ich antwortete ihm, er solle zu seinem Einstand gegen Marseille zwei Tore erzielen, dann reden wir weiter.»

Tatsächlich: Balotelli schoss sein Team mit zwei Treffern zum 3:2-Sieg. «Wenige Tage später rief mich meine Frau und sagte ‹Mario will mit dir sprechen›. Ich ging ans Telefon und der Junge rief nur lachend ins Telefon: ‹Mino, die Schlüssel!›» Raiola hatte die Wette vergessen, doch der 26-Jährige Balotelli nicht: «Ich habe gegen Marseille zweimal getroffen, oder?» Also bekam er die Autoschlüssel.

Aber es sollte nicht der letzte Anruf des Tages bleiben. Später in der Nacht klingelte Raiolas Handy wieder, und erneut war Balotelli dran: «Mit eingeschüchterter Stimme sagte er mir: ‹Mino, es tut mir leid.› Nach einem Discobesuch fuhr er mit meinem Wagen rückwärts in einem Pfosten. Er hat meinen Bentley zerstört.»

Sauer war Raiola jedoch nicht: «Mario ist verrückt, aber ich verzeihe ihm alles, weil er ein guter Junge ist. Er ist ein brillanter Spieler, aber er ist halt Balotelli. Hätte er die Mentalität von Ibrahimovic, hätte er bereits fünfmal den Ballon d'Or gewonnen.» Immerhin: «Dennoch bin ich sicher, dass er ein Champion werden kann. In den letzten anderthalb Jahren hat er sich positiv verändert.»

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