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Auch die neue GC-Führung stellt Sforza bloss

Ciriaco Sforzas Tage bei GC scheinen endgültig gezählt. Auch der Chef der Taskforce glaubt nicht mehr an den Trainer.

GC-Trainer Ciriaco Sforza gibt sich trotz allem kämpferisch.
GC-Trainer Ciriaco Sforza gibt sich trotz allem kämpferisch.
Keystone
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«Ich gehe davon aus, dass wir Ende Saison sehen, dass es auch auf der Trainerbank einen Schnitt braucht», sagte Taskforce-Leiter Stephan Anliker dem Schweizer Fernsehen. Anliker beantwortete damit eine der wichtigsten Fragen bei den Grasshoppers praktisch schon vor dem Amtsantritt des designierten Präsidenten André Dosé. Sforza erklärte derweil gegenüber Redaktion Tamedia, er werde seiner Linie treu bleiben und sich nicht aus der Verantwortung stehlen. «Ich will das Beste für GC und die Mannschaft erreichen», so der frühere Schweizer Nationalspieler.

Die Bedenken, dass Dosé als Quereinsteiger im Fussballbusiness nicht der Richtige für die Rettung von GC sei, zerstreute Anliker: «Es kann ein Vorteil sein, weil man so unabhängiger entscheiden kann.» Die Leser von Redaktion Tamedia sind anderer Meinung. In einer Umfrage gaben rund zwei Drittel der Teilnehmer an, dass der Mann aus der Wirtschaft keine gute Wahl sei.

Dosé selbst sagte in der SF-Sendung «Sport aktuell», in der ersten Phase des Neuaufbaus sei vor allem Restrukturierungskompetenz gefragt: «Es geht darum, einen Plan zu entwickeln, wie es jetzt mit GC vorwärts geht.» Über einen neuen Trainer wollte sich der frühere Swiss-CEO nicht äussern. «Das wäre unseriös, wenn ich schon am ersten Tag eine Personalentscheidung treffen würde. Es geht zuerst darum, eine Ist-Analyse vorzunehmen. Ich bin erst einmal froh, dass die Trainerfrage bis zum Saisonende geklärt ist.»

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