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Assalé könnte von Barças Fehlplanung profitieren

Der frühere YB-Stürmer kam bei Leganés erst zu zwei Kurzeinsätzen. Doch nun steht sein Konkurrent Martin Braithwaite vor einem Wechsel zum spanischen Meister.

In neuen Farben: Roger Assalé beim Spiel gegen Levante. (Foto: Getty Images)
In neuen Farben: Roger Assalé beim Spiel gegen Levante. (Foto: Getty Images)

Es ist eine kuriose Geschichte, an deren Ende Roger Assalé als Gewinner dastehen könnte. Aber beginnen wir vorne: Im Januar gibt der FC Barcelona die Offensivkräfte Carles Pérez (AS Roma) und Abel Ruiz (Braga) ab, obwohl die Personaldecke im Sturm nach der Verletzung von Luis Suárez schon dünn ist.

Am 3. Februar, kurz nachdem das internationale Transferfenster geschlossen worden ist, verletzt sich Ousmane Dembélé schwer. Barça steht plötzlich noch mit drei gesunden Stürmern da: Lionel Messi, Antoine Griezmann und dem erst 17-jährigen Ansu Fati. Pech ja, aber auch ein selbst verschuldetes Problem. Doch es gibt ein Hintertürchen. Die spanische Liga erlaubt in Ausnahmefällen Nottransfers ausserhalb der Fristen, am Montag erteilt sie Barcelona grünes Licht.

No-Name als Notlösung

Auf seiner verzweifelten Suche nach einem Angreifer ist der Weltclub offenbar bei Leganés fündig geworden. Martin Braithwaite, 28-jähriger Däne mit den Karrierestationen Esbjerg, Toulouse, Bordeaux, Middlesbrough, soll Abhilfe schaffen. In seinem Vertrag ist eine Klausel festgeschrieben, die es ihm erlaubt, für 20 Millionen Euro den Club zu wechseln. Und Barcelona ist offenbar bereit, so viel zu zahlen.

Viel Geld für einen, der es auf sechs Ligatore bringt. Doch die Freude bei Leganés dürfte sich in Grenzen halten, der Club verliert im Abstiegskampf einen wichtigen Spieler, er darf auf dem Transfermarkt zudem nicht nachbessern. Man kann das unfair finden. Einem dürfte dies egal sein: Bisher erst zu zwei Kurzeinsätzen gekommen, könnte Assalé, kürzlich von YB nach Leganés ausgeliehen, zum Profiteur werden.

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