Zum Hauptinhalt springen

Ancelotti zeigt Fans den Stinkefinger

Nach dem Spiel der Bayern gegen die Hertha geht es wild zu und her. Selbst der gewöhnlich so kontrollierte Trainer zeigt Emotionen.

Wurde bespuckt, dann zeigte er den Hertha-Fans den Mittelfinger: Carlo Ancelotti.
Wurde bespuckt, dann zeigte er den Hertha-Fans den Mittelfinger: Carlo Ancelotti.
Keystone

Nach dem 1:1 zwischen Hertha BSC und dem FC Bayern ist es nicht nur zwischen den Spielern auf dem Platz zu heftigen Tumulten gekommen. Berliner Anhänger lieferten sich mit Münchens Trainer Carlo Ancelotti offensichtlich einen verbalen Schlagabtausch, bei dem es zu heftigen Beleidigungen gekommen sein soll.

Daraufhin zeigte der Italiener den Hertha-Anhängern unmittelbar nach dem Abpfiff am Samstag im Berliner Olympiastadion den Mittelfinger, wie Ancelotti in der ARD-Sportschau bestätigte. «Ich habe diese Geste gemacht, ich bin vorher angespuckt worden», erklärte Ancelotti.

«Das hat mit Fairplay nichts zu tun»

Gleich nach dem 1:1 war es auf dem Rasen zu Tumulten gekommen, nachdem Hertha-Torhüter Rune Jarstein den Ball aus Nahdistanz Xabi Alonso an den Rücken geschossen hatte. «Das hat mit Fairplay nichts zu tun», erregte sich Bayern-Torwart Manuel Neuer.

Hertha-Trainer Pal Dardai sprach unmittelbar nach dem Schlusspfiff von einem «Bayern-Bonus», da Schiedsrichter Patrick Ittrich fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt hatte, aber eine weitere Minute weiterlaufen liess. «Ein bisschen böse bin ich schon, dann müssen auch sechs Minuten angezeigt werden. Ein Tick Bonus für den Gegner», sagte Dardai. Ancelotti erklärte indes: «Die Nachspielzeit geht in Ordnung, da hat Hertha viel Zeit verschleppt.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch