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Alex Frei wird heute in Feusisberg erwartet

Der beste Torschütze des Schweizer Nationalteams aller Zeiten stösst heute zur Mannschaft. Im ersten Länderspiel seit seinem Bänderriss im EM-Eröffnungsspiel erwartet gegen Luxemburg einen «Härtetest.»

Die letzten 8 Tage waren gut für Alex Frei. Zuerst spielte er mit der 2. Mannschaft von Dortmund gegen Mönchengladbach II, schoss 2 Tore und leistete die Vorarbeit zu einem Tor. Am Dienstag stürmte er eine Halbzeit für die Profis im Test gegen Münster und bereitete einen der 7 Treffer beim 7:0-Erfolg vor. Das Programm rundete er am Freitag ab, als er bei Dortmunds 3:1-Sieg in Kassel gegen den lokalen Regionalligisten zwei weitere Male traf, und vor 8000 Zuschauer lieferte er mit der Captainbinde die Vorlage zum 3. Tor. Macht unter dem Strich: 4 Treffer, 2 Assists in 3 Partien.

Diese Bilanz ist nach langer Pause durchaus ansehnlich für den Schweizer Rekordtorschützen, und sie ist die solide Basis, um am nächsten Mittwoch gegen Luxemburg das Comeback im Nationalteam geben zu können. Jürgen Klopp, sein Trainer in Dortmund, registrierte zufrieden den Trend seines Stürmers: «Für Alex ist Toreschiessen wie Fahrradfahren. Das verlernt man nicht.» Frei ist nach einem Innenbandteilabriss im linken Knie auf gutem Weg zurück zu alter Form, aber fern von jeder Euphorie. «Dazu gibt es keinen Anlass», sagt er, «es hat Spass gemacht, wieder auf dem Platz zu stehen und wieder zu treffen. Aber ich muss immer noch aufholen. Das funktioniert nicht von heute auf morgen.» Der 29-Jährige hat gemerkt, wie die Energie jeweils gegen Spielende nachliess: «Die Kraft reicht noch nicht für 90 Minuten.»

Seit gestern Samstag ist Frei wieder in der Schweiz, heute in Feusisberg , am Abend ist er Gast im «Sportpanorama». Luxemburg ist sein nächstes Ziel, das er «einen richtigen Härtetest» nennt. Und Alex Frei sagt: «Es liegt jetzt an uns, zu zeigen, dass wir gegen Israel einen Punkt gewonnen und nicht zwei verloren haben.» Er würde gerne sein 61. Länderspiel bestreiten, denn mit Luxemburg verbinden ihn angenehme Erinnerungen: 2001 schoss er seine ersten 3 Tore für die Schweiz. (PMB.)

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