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Ärgernis und Achterbahn

Ein Turnier wie eine Achterbahnfahrt für Gaëlle Thalmann. Die Romande begann unsicher gegen Österreich, zeigte sich unerschrocken gegen Island und blieb trotz tiefer Platzwunde über dem linken Auge auf dem Feld. Gegen Frankreich schliesslich bewahrte sie die Schweiz mit erstklassigen Paraden vor einem Gegentor. Nur kam dann eben die 76. Minute und dieser Fehler, der über ihre EM einen Schatten legte. Sie wollte einhändig klären und griff daneben.
Ein italienischer Journalist, der sich mit dem Schweizer Team wenig beschäftigt, konnte es kaum fassen: Ana Maria Crnogorcevic, die treffsicherste Schweizer Stürmerin, als Aussenverteidigerin? Ja: Trainerin Martina Voss-Tecklenburg sieht sie seit zwei Jahren genau dort am hilfreichsten fürs Kollektiv. Natürlich interpretiert sie ihre Rolle sehr offensiv, was sich rächen kann wie beim 0:1 gegen Island. Aber sie kann eben auch herrliche Tore erzielen wie das 1:0 gegen die Französinnen. Ein wunderbarer Kopfball.
Das Nesthäkchen des Teams ist Géraldine Reuteler – und die Nationaltrainerin warf sie zum EM-Auftakt gleich ins kalte Wasser. Die 17-jährige Luzernerin, vor einem Jahr mit der U-19 im EM-Halbfinal, gab ihr Möglichstes. Sie traf an der Niederlage gegen Österreich noch die geringste Schuld.
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