Verfahren gegen Cristiano Ronaldo eröffnet

Nach dem provokativen Jubel gegen Atlético Madrid: Die Uefa prüft Sanktionen gegen den Portugiesen.

Der obszöne Jubel: Deshalb könnte Cristiano Ronaldo gesperrt werden. Video: Teleclub

Zuerst war der Hohn: Nach dem 0:2 im Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Atlético Madrid musste sich Cristiano Ronaldo einiges anhören. Die spanischen Fans schrieben ihn und Juventus Turin schon ab. Dann die Gala: Mit drei Toren schoss der Portugiese Atlético beinahe alleine aus der Champions League. Danach kam die Provokation: Möglicherweise in Anlehnung an den «Testikel-Jubel» von Atleti-Trainer Diego Simeone jubelte Ronaldo obszön. Vor den eigenen Fans und auch noch vor den gegnerischen Anhängern. Das könnte ihm jetzt zum Verhängnis werden. Denn jetzt droht ein neues Kapitel: die Sanktion.

Die Uefa hat ein Verfahren gegen den 34-Jährigen eröffnet. Der offizielle Grund: «Unangemessenes Verhalten». Möglich wäre eine Sperre oder auch nur eine Geldstrafe. Simeone musste für seine Geste eine Busse von 20'000 Euro bezahlen. Entscheidend wird wohl sein, ob die Uefa eine klare Provokation oder gar Beleidigung der Atlético-Fans sieht, oder ob sie davon ausgeht, dass Ronaldo nur auf Simeones Geste antworten wollte.

fas

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