Uli Forte klagt gegen den FC Zürich

Der frühere FCZ-Trainer fordert auf dem Rechtsweg Geld von seinem ehemaligen Arbeitgeber. Präsident Ancillo Canepa sieht sich im Recht.

Mai 2017: Uli Forte (r.) führt den FC Zürich zurück in die Super League.

Mai 2017: Uli Forte (r.) führt den FC Zürich zurück in die Super League.

Am 19. Februar 2018 wurde Uli Forte beim FC Zürich als Coach entmachtet. Tags darauf übernahm Ludovic Magnin das Traineramt beim zwölffachen Schweizer Meister. Forte – er besass damals einen bis am 20. Juni 2019 gültigen Vertrag – ist davon überzeugt, dass ihm noch Prämien zustehen. Geld für die Saison 2017/18, das ihm der FCZ nach eigenen Angaben bis dato verwehrt.

Der 44-jährige Trainer sagte gegenüber «Blick»: «Ja, leider wurde ich gezwungen, mich ans Arbeitsgericht in Zürich zu wenden. Es geht um ausstehende Lohnzahlungen, insbesondere Prämien, die mir aus meiner Sicht zustehen und der FCZ nicht bezahlen will. Für die Cupfinal-Qualifikation, den Cupsieg, das Erreichen der Europa League, die Prämien für die Europa-League-Spiele.» Es ist von rund einer halben Million Franken die Rede.

Geklagt wurde bis und mit Dienstag noch nicht, wie sein ehemaliger Chef gegenüber der Zeitung bestätigte. Aber Canepa erwartet Post. «Eine Klage ist noch nicht eingegangen, aber sein Anwalt, ich glaube, es ist sein dritter, hat eine ­solche angekündigt.» Dass er zur Kasse gebeten wird, glaubt der 65-Jährige jedoch nicht: «Alles war kristallklar geregelt und wurde von uns auch so eingehalten», so Canepa weiter.

red

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