FC Basel verliert einen Innenverteidiger

Der 24-jährige Verteidiger Beg Ferati wird Ende dieser Saison 2010/2011 seinen beim FC Basel auslaufenden Vertrag nicht erneuern. Er hat ein Angebot des Bundesliga-Vereins SC Freiburg unterschrieben.

Ziehts weg: Beg Ferati, hier im Spiel gegen die Grasshoppers am 12. Dezember 2010.

Ziehts weg: Beg Ferati, hier im Spiel gegen die Grasshoppers am 12. Dezember 2010.

(Bild: Keystone)

Beg Ferati entstammt der Juniorenabteilung des FC Pratteln und stiess 2007 via FC Concordia zum FCB, bei dem er sich im Verlauf der letzten Jahre im Kader der ersten Mannschaft als Innenverteidiger etablierte. Im vergangenen Herbst gehörte er in der Mehrzahl der Spiele der Startformation an.

Seit dem Frühjahr 2010 fanden laut dem FC Basel diverse Gespräche zwischen dem FCB, dem Spieler und seinem Berater über eine Verlängerung des im Sommer 2011 auslaufenden Vertrages statt. Nachdem eine Einigung im vergangenen Sommer noch ausgeschlossen schien, standen die Zeichen im November wieder eher zugunsten einer Verlängerung. Nun aber hat sich der Spieler dafür entschieden, den Club per Ende seines Vertrages zu verlassen, um beim SC Freiburg eine neue Herausforderung anzunehmen.

Schwerer Entscheid

«Der Entschied ist mir sehr schwer gefallen», sagt Ferati auf www.fcb.ch, «aber die Bundesliga ist seit meiner frühesten Kindheit ein absoluter Traum. Jetzt erhalte ich diese Chance von einem ebenfalls gut geführten Verein – und diese Möglichkeit möchte ich nutzen. Bis zum Wechsel nächsten Sommer werde ich aber für den FCB nochmals alles geben, um unsere Ziele zu erreichen. Die Aussicht auf weitere Titel und unsere grossartigen Fans sind mehr als Motivation genug, gedanklich und physisch bis zur allerletzten Minute ausschliesslich beim FCB zu sein.» Des Weiteren fügte Ferati an, dass der finanzielle Aspekt in seinen Überlegungen keine entscheidende Rolle gespielt habe.

Beim FCB hätte man Ferati weiterhin gerne in den eigenen Reihen behalten, «doch selbstverständlich akzeptieren wir Beg Feratis Entscheid», so Bernhard Heusler, der operative Leiter des FCB. Die Tatsache, dass er den Club per Ende der Laufzeit seines Vertrages ablösefrei verlässt, würde nicht als Treuebruch gegenüber dem Verein empfunden. Daneben fügte Heusler noch an, dass der Abgang den FCB nicht ganz überraschend treffe und deshalb bereits Massnahmen getroffen worden seien, um auf den Verlust von Beg Ferati angemessen reagieren zu können.

Freude in Freiburg

Beim SC Freiburg freut man sich über den Transfer. Sportdirektor Dirk Dufner äussert sich auf dessen Website folgendermassen: «Mit Beg Ferati gewinnen wir einen jungen und erfahrenen Profi, der uns auf der Position in der Innenverteidigung verstärken wird. Ferati ist ein Spielertyp, der zu unserer Philosophie passt.»

kng

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