Der FCB erwischt die schwierigste Aufgabe

In der 2. Qualifikationsrunde zur Champions League trifft Basel auf PSV Eindhoven. Die Holländer haben zuerst Heimrecht.

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Oliver Gut

Viel Auswahl war am Ende nicht mehr, nachdem Chelsea die Europa League für sich entschieden hatte. Der Gegner, den man aber auf jeden Fall vermeiden wollte, blieb – und er wird den FC Basel auch in den kommenden Wochen weiter beschäftigen: Der Mannschaft von Marcel Koller wurde am Mittwochmittag in Nyon der PSV Eindhoven als Widersacher in der 2. Qualifikationsrunde zur Champions League zugelost.

Das ist jene Mannschaft, die von Mark van Bommel trainiert wird, Namen wie Bart Ramselaar oder Hirving Lozano in seinen Reihen weiss – und die in der abgelaufenen Saison mit nur drei Punkten Rückstand auf Ajax Amsterdam Zweite der holländischen Eredivisie wurde. Das Team blieb also äusserst knapp hinter jenem hinreissenden Ajax, das in der Champions League um wenige Sekunden den Final verpasste.

Da zu behaupten, die einzige Alternative Viktoria Pilsen wäre der einfachere Gegner gewesen, ist bestimmt nicht vermessen. Die Webseite Transfermarkt schätzt den Marktwert des PSV-Kaders auf 215 Millionen Euro (Pilsen: 32 Millionen), während man den FCB lediglich mit 59 Millionen bewertet. Will heissen: Ein Basler Weiterkommen auf dem Königsklasse-Parcours, das bereits gleichbedeutend mit der vorzeitigen Qualifikation für die Gruppenphase der Europa League verbunden wäre, müsste als Coup gewertet werden.

Ein Ausscheiden würde bedeuten, dass der FCB wie im Vorjahr zwei weitere Qualifikationsrunden in der Europa League überstehen muss, um einen europäischen Herbst zu erleben. Das Hinspiel findet am 23. oder 24. Juli in Holland statt, eine Woche später empfängt der FCB den PSV Eindhoven im St.-Jakob-Park.

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