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Folgenreicher Aussetzer: Busacca für 3 Spiele gesperrt

Schiedsrichter Massimo Busacca wurde von der Schiedsrichterkommission des Schweizerischen Fussball-Verbandes per sofort für drei Spiele gesperrt.

Die Kommission behandelte den Tessiner FIFA-Referee damit wie einen Spieler. Da man davon ausgehen kann, dass Busacca in jeder Runde zum Einsatz gelangt, wird der Tessiner an den nächsten drei Spieltagen der Axpo Super League und Challenge League (23./24. September, 26./27. September und 3./4. Oktober) kein Aufgebot erhalten.

Der 40-jährige Busacca hatte am Samstag im Cup-Spiel zwischen Baden und den Young Boys Zuschauern im YB-Fansektor den "Stinkfinger" gezeigt. Ein im "SonntagsBlick" veröffentlichtes Bild, das von einem Berner Fan-Fotografen geknipst wurde, beweist, dass Busacca den YB-Supportern den "Stinkfinger" gezeigt hat, als er aus deren Sektor mit abschätzigen Sprechchören beschimpft wurde.

Diese unrühmliche Aktion, für die sich Busacca am Tag danach entschuldigte, hatte für den Schiedsrichter des letzten Champions-League-Finals zwischen dem FC Barcelona und Manchester United nun Konsequenzen.

Ob die Strafe durch den SFV auch international Konsequenzen hat, ist ungewiss. Die UEFA war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. In die Frist der Sperre in der Schweiz fallen die Champions-League- und Europa-League-Spiele von nächster Woche (29. Septbemer bis 1. Oktober).

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