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Fernduell zwischen Slowenien und der Slowakei

Am letzten Spieltag der WM-Ausscheidung sind in Europa nur noch zwei Plätze für die direkte Qualifikation frei. Neben der Schweizer Gruppe ist auch in der Gruppe 3 noch nichts entschieden.

Die Slowakei und Slowenien spielen im Fernduell um Platz 1. In den Gruppen 4, 5, 7, 8 und 9 (keine Spiele mehr) fielen die letzten Entscheidungen spätestens am vergangenen Samstag; die Plätze 1 und 2 sind bezogen. In den Gruppen 1 und 6 geht es bloss noch um den Sprung in die Barrage (14. und 18. November) mit Portugal (gegen Malta) sowie der Ukraine (in Andorra) im klaren Vorteil.

Den ersten "Matchball" vergab die Slowakei am Samstag gegen Verfolger Slowenien (0:2). Ein Unentschieden hätte zur erstmaligen WM-Teilnahme gereicht. Jetzt braucht das Team um Liverpools Verteidiger Martin Skrtl und Napoli-Regisseur Marek Hamsik einen Sieg in Polen, um aus eigener Kraft Gruppensieger zu werden. Ein Remis in Chorzow dürfte nicht reichen, weil Slowenien dann mit einem mutmasslichen Auswärtssieg in San Marino Platz 1übernehmen würde.

Tschechien, in den letzten zehn Jahren nicht selten als (Mit-)Favorit an ein Turnier gereist, spielt zuhause gegen Nordirland. Beide Teams können nur dann noch Zweiter werden, wenn sie in Prag gewinnen und Slowenien gleichzeitig gegen San Marino (0:27 Punkte, 1:44 Tore) verliert.

Lange Zeit sah es nach einer Blamage für den letzten WM-Halbfinalisten Portugal aus. Doch nun dürfte die Teilnahme an der Barrage (hinter den qualifzierten Dänen) nur noch Formsache sein. Ein Sieg im Heimspiel gegen Malta genügt für Platz 2 in der Gruppe 1.

Die Ukraine und Kroatien kämpfen noch um den Platz in der Barrage. Wobei nach Papierform nichts mehr schief laufen dürfte für die Ukraine, die zwei Punkte Vorsprung hat.

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