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Federers bittere Niederlage gegen Tsonga

Roger Federer ist in Wimbledon zum zweiten Mal in Serie im Viertelfinal gescheitert. Der Baselbieterunterlag Jo-Wilfried Tsonga 6:3, 7:6 (7:3), 4:6, 4:6, 4:6.

Im Gegensatz zum Vorjahr, wo er schon vor der Niederlage gegen Tomas Berdych Mühe bekundet hatte, hatte diesmal nichts auf das Out hingedeutet. Und auch der Beginn war optimal verlaufen: Federer führte nach sechs Minuten schon 3:0.

Niemand hätte da gedacht, dass er von da an keinen einzigen Breakball mehr haben würde und nur einmal bei gegnerischem Aufschlag nur noch auf Deuce kam. Tsonga steigerte sich umgekehrt massiv, spielte enorm druckvoll und gewann auch von der Grundlinie aus überraschend viele Ballwechsel.

Nachdem Federer noch den zweiten Satz im Tiebreak gewonnen hatte, geriet er immer früh ins Hintertreffen. Tsonga schaffte die Breaks zum 2:1 im dritten und vierten sowie zum 1:0 im fünften Satz und konnte den Vorsprung dann immer verwalten. Nach etwas mehr als drei Stunden nützte er dann den Matchball zu einem Sieg, den er als so wichtig bezeichnete, wie jenen "von Federer vor zehn Jahren gegen Sampras".

Für Federer war es die dritte Niederlage der Karriere nach 2:0-Führung. 2003 war er in Melbourne im Davis Cup so Lleyton Hewitt unterlegen, 2005 im Masters-Final in Schanghai David Nalbandian.

Halbfinalgegner von Tsonga ist der Serbe Novak Djokovic, der sich in vier Sätzen gegen Bernard Tomic aus Australien durchsetzte.

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