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Federer bleibt dank Viertelfinal-Sieg Nummer 1 der Welt

Roger Federer erreichte zum 23. Mal in Serie die Halbfinals eines Grand-Slam-Turniers. Gegen Nikolai Dawydenko musste er aber um den Sieg bangen.

Federer setzte sich in 2:37 Stunden mit 2:6, 6:3, 6:0, 7:5 durch. Nach einer knappen Stunde lag der Weltranglisten-Erste aber 2:6, 1:3 in Rückstand, Dawydenko besass sogar drei Breakmöglichkeiten zu einem weiteren Aufschlag-Durchbruch. In diesem Game erfolgte der Bruch im Spiel des Russen. Dawydenko verschoss beim zweiten Breakball zum 4:1 im zweiten Satz einen "Penalty". Statt 4:1 für ihn stand es auf einmal 3:3. Und plötzlich gelang dem Russen, der zuvor so gross aufgetrumpft hatte, gar nichts mehr.

13 Games in Folge gewann Federer bis zum 2:0 im vierten Satz. Federer musste für diese Serie nicht einmal Aussergewöhnliches leisten, sondern bloss den Ball im Spiel halten. Es folgte die beste Phase im Spiel, in der endlich beide Akteure ansprechend spielten. Dawydenko holte zweimal einen Break-Rückstand auf, wehrte bei 4:5 gegen den aufschlagenden Federer einen ersten Matchball ab, verlor die Partie aber eine Viertelstunde später.

Zum siebten Mal in Folge steht Roger Federer in den Halbfinals der Australian Open. Gleichzeitig sicherte er sich auch seine Nummer-1-Position in der Weltrangliste.

Im Halbfinal trifft Roger Federer am Freitag etwas überraschend auf Jo-Wilfried Tsonga (Fr/10), der sich gegen Novak Djokovic (Ser/3) 7:6 (10:8), 6:7 (5:7), 1:6, 6:3, 6:1 durchsetzte. Djokovic überzeugte drei Sätze lang und schien seiner Favoritenrolle gerecht zu werden, doch dann erlitt er einen Schwächeanfall. Tsonga gewann so die Neuauflage des Finals von 2008 und feierte den zweiten Fünfsatzsieg innerhalb von 48 Stunden, nachdem er zuvor in seiner ganzen Karriere noch nie fünf Sätze hatte spielen müssen.

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