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EM-Silber für Claudio Imhof/Cyrille Thiéry im Madison

Nach dem 2. Rang durch Silvan Dillier im Punktefahren gab es für die Schweiz an der Bahn-EM in Apeldoorn (Ho) eine zweite Silbermedaille. Sie ging auf das Konto von Claudio Imhof/Cyrille Thiéry.

Neben Holland und Tschechien war die Schweiz die einzige Nation, die beide Paare durch die Qualifikation in den Final des Madison brachten. Dem taktischen Vorteil zum Trotz gingen die Fahrer von Nationalcoach Daniel Gisiger das 50-km-Rennen mit einiger Vorsicht an. Zuerst gelang den Österreichern Andreas Graf/Andreas Müller ein Solo-Rundengewinn. Sie wurden kurz darauf von Vivien Bisse/Morgan Kneisky (Fr) imitiert. Dann schritten auch Imhof/Thiéry zusammen mit den Tschechen Martin Blaha/Milan Kadlic zur Tat. Dank des Rundengewinns setzte sich das Schweizer Paar gleich an die Spitze der Zwischenwertung.

Der Traum vom EM-Titel währte aber nicht allzu lange. Die Belgier Kenny de Ketele und Iljo Keisse vollzogen alleine einen Rundengewinn. Weil sie zuvor auch in den Punktesprints etliche Zähler geholt hatten, übernahmen sie praktisch uneinholbar die Spitze. Ihre Leistung und ihre Überlegenheit waren umso bemerkenswerter, als sie in der Nacht vom Samstag auf den Sonntag das Sechstagerennen in Amsterdam beendet hatten. Keisse gewann es mit Niki Terpstra (Ho) als Partner mit Rundenvorsprung. Im 60 km von der holländischen Hauptstadt entfernten Apeldoorn hatten die Belgier dann am Sonntagmorgen s die Qualifikation über 25 km zu bestreiten, ehe sie am späteren Nachmittag im Final zur Gold-Fahrt antraten.

"Theoretisch hätten wir den Belgiern nachfahren können. Aber ich denke, dann wären wir eingegangen und der Medaillengewinn hätte sich in Luft aufgelöst", erklärte Daniel Gisiger. Der Nationalcoach zeigte sich von der Leistung beider Schweizer Paare sehr angetan: "Silvan Dillier und Loïc Perizzolo waren wahrscheinlich die beiden stärksten Fahrer auf der Bahn. Beide Duos fuhren sehr aktiv."

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