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Ecclestone glaubt nicht an Briatore-Rückkehr

Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone (79) glaubt nicht an eine Rückkehr von Flavio Briatore in die Königsklasse, obwohl ein Pariser Gericht dessen Sperre auf "unbegrenzte Zeit" für unzulässig erklärt hatte.

"Er ist natürlich glücklich, dass er gewonnen hat", sagte Ecclestone, "aber er hat nicht gesagt, dass er in die Formel 1 zurückkommen will, und ich glaube auch nicht, dass er es wird."

Der Brite Ecclestone ist mit Briatore befreundet. Zusammen mit dem 59-jährigen Piemonteser hält der GP-Zampano Anteile am englischen Fussball-Zweitligisten Queen's Park Rangers. Ecclestone befürchtet allerdings, dass der Rechtsstreit weitergehen wird: "Es ist noch lange nicht vorbei. Nur weil so ein Richter sagt, was er gesagt hat, macht das keinen Unterschied. Nichts ist passiert." "Big Bernie" war selbst als Mitglied des FIA-Weltrats am 21. September am Schuldspruch gegen Briatore beteiligt, hatte diesen damals aber als zu hart bezeichnet.

"Das Pariser Gericht hat entschieden, dass es falsch war. Jetzt kann die FIA wieder mit einer neuen Anhörung beginnen, und so wird es immer weitergehen", sagte Ecclestone, "das ist das Schlimmste. Es wäre besser, wenn sich alle an einen Tisch setzen und schauen würden, was man tun kann."

Das "Tribunal de Grande Instance" in Paris hatte am Dienstag die lebenslange Sperre gegen den früheren Renault-Teamchef und die fünfjährige Sperre gegen den ehemaligen Technischen Direktor Pat Symonds aus formalen Gründen aufgehoben. Die beiden waren vom Internationalen Automobilverband FIA bestraft worden, weil sie beim Singapur-GP 2008 ihren Piloten Nelson Piquet junior zu einem absichtlichen Unfall angestiftet hatten, um damit Teamkollege Fernando Alonso zum Sieg zu verhelfen.

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