Zum Hauptinhalt springen

Die Schweizer Curlerinnen reissen das Steuer herum

Die Schweizer Curlerinnen um Skip Mirjam Ott gewinnen an der Frauen-WM im dänischen Esbjerg die fast schon verloren geglaubte Partie gegen Russland 9:7 nach Zusatz-End.

Nach der Zwischenbilanz von vier Siegen und zwei Niederlagen haben Janine Greiner, Carmen Küng, Carmen Schäfer und Mirjam Ott nunmehr wieder gute Aussichten, die Playoffs der besten vier Teams zu erreichen. In den verblebenden fünf Partien der Round Robin treffen sie allerdings ausnahmslos auf starke Gegner: China, Schweden, Kanada, Schottland und Norwegen.

Bis nach dem 6. End (3:3 und Vorteil des letzten Steins) hatten die Schweizerinnen die Partie gegen die von der Juniorin Anna Sidorowa angeführten Russinnen gut im Griff. Dann aber schlichen sich wie schon bei den vorangegangenen Niederlagen gegen Deutschland und Dänemark Fehler ein. Die Russinnen stahlen dadurch ein Dreierhaus zum 6:3. Hierauf verpassten die Schweizerinnen ihrerseits einen Dreier und konnten nur auf 4:6 verkürzen. Der Match schien schon fast verloren. Doch die Russinnen begannen nun selber zu schnitzern und liessen im 8. End einen gestohlenen Dreier zu. Plötzlich lagen nun die Schweizer Meisterinnen des CC Davos wieder in Führung. Diesen neuerlichen Vorteil gaben sie nicht mehr aus der Hand. Im Zusatz-End brachte Mirjam Ott den entscheidenden Take-out zum 9:7 souverän an.

Die Russinnen, die an den letzten beiden Europameisterschaften die Spiele um Bronze verloren hatten (2010 gegen Otts Team), hatten in Esbjerg schon am Montagabend den einen sicher geglaubten Sieg aus der Hand gegeben, damals auf noch krassere Weise: Gegen Norwegen führten sie 8:2, bevor sie den Skandinavierinnen in den letzten vier Ends noch sieben Punkte zugestanden.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch