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Die NFL erobert Europa

American Football boomt. Meisterschaftsspiele in London sind erst der Anfang eines Grossprojekts ganz nach dem amerikanischen Vorbild. Die BaZ war vor Ort.

Beste Stimmung wie in den amerikanischen Stadien: Die Texans und die Jaguars duellieren sich im Wembley. Fotos: Reuters Die Jaguars (in Schwarz) blieben gegen Houston chancenlos.
Beste Stimmung wie in den amerikanischen Stadien: Die Texans und die Jaguars duellieren sich im Wembley. Fotos: Reuters Die Jaguars (in Schwarz) blieben gegen Houston chancenlos.

Wer vergangenen Sonntag das Wembley Stadium in London betrat, dem bot sich ein seltsamer Anblick: Der ansonsten ganz im Zeichen des Fussballs stehenden Kathedrale des Sports war ein gänzlich neuer Anstrich verpasst worden. 9000 Fans, in alle möglichen Farben gehüllt, säumten die Tribüne bis hin zum gewandelten Spielfeld, das nun mit Yard-Markierungen, Endzonen und zwei gigantischen Torpfosten versehen worden war. Die Zeichen standen auf American Football, und die begeisterte Menge liess die Skeptiker spüren, dass Football längst mehr als nur eine Randsportart im europäischen Raum darstellt. Tackles, Touchdowns, Budweiser – die amerikanischen Exportschlager waren im Wembley angekommen. Und unten auf dem Feld zeigten die Houston Texans gegen die Jacksonville Jaguars American Football vom Feinsten.

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