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Deutschland vor dem Spiel gegen Serbien gewarnt

Imponierend fertigte Deutschland die Australier mit 4:0 im ersten Spiel ab. Nun wird selbstredend auch heute (13.30 Uhr) in Port Elizabeth ein Sieg gegen Serbien erwartet.

Bundestrainer Joachim Löw mag aber nicht in die allgemeine Euphorie einstimmen: "Die schweren Spiele kommen noch." Löw weiss, wovon er spricht: An der WM 2002 folgte nach einem 8:0 gegen Saudi-Arabien ein 1:1 gegen Irland. Vier Jahre zuvor gab es nach einem 2:0-Auftaktssieg gegen die USA ein 2:2 gegen Jugoslawien. Und bei der EM 2008 waren die Deutschen mit einem 2:0 gegen Polen gestartet, im zweiten Spiel kassierten sie eine 1:2-Niederlage gegen Kroatien.

Serbien steht nach dem 0:1 im Startspiel gegen Ghana mit dem Rücken zur Wand und ist dementsprechend gefährlich. "Für sie ist es bereits eine Art Endspiel", meint Sami Khedira, der Ersatzmann von Michael Ballack. An der WM 2006 war Serbien im Verbund mit Montenegro als schlechtestes Team überhaupt gescheitert und für die EM 2008 konnte sich die Mannschaft nicht qualifizieren. Nun aber bietet sich die Chance, etwas Grosses zu erreichen.

Der in Thun geborene Zdravko Kuzmanovic, der einst vier Partien mit der Schweizer U21-Auswahl bestritt, sich dann aber entschied, für die serbische Nationalmannschaft zu spielen, wird vermutlich eine Chance erhalten, sein Missgeschick aus dem ersten Spiel zu korrigieren. Sein fatales Hands trug Serbien das 0:1 gegen Ghana ein. "In der ersten Nacht konnte ich nicht schlafen. Aber ich kann ja jetzt nicht in Depressionen verfallen. Das Leben geht weiter, jetzt kommt Deutschland", sagte der aktuell in Stuttgart unter Christian Gross spielende schweizerisch-serbische Doppelbürger.

Deutschland kann mit der gleichen Start-Formation antreten wie gegen Australien. Bastian Schweinsteiger ist nach einer Erkältung wieder fit. Die Serben ersetzen den gesperrten Innenverteidiger Aleksandar Lukovic durch Neven Subotic von Borussia Dortmund.

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