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Das grosse Zittern vor der 3. Etappe

Seit Wochen sprechen die Teilnehmer der Tour de France von der 3. Etappe, die heute in Arenberg endet.

"Das ist die Etappe, die Angst macht", erklärt Renndirektor Jean-François Pescheux. "Das Teilstück ist für jedermann entworfen worden, und ich schliesse nicht aus, dass der eine oder andere Tour-Favorit wertvolle Minuten verliert."

Lance Armstrong nahm gar den Ausdruck "Blutbad" in den Mund. Der Rekordsieger der Tour de France warnte vor einem "hektischen Tag, an dem nur noch 30 oder 40 Fahrer vorne bleiben. Von einer "überflüssigen Gefährdung der Gesundheit der Radprofis" sprach Jens Voigt. "Wir werden den einen oder anderen Fahrer mit gebrochenem Arm oder Schlüsselbein auf der Strecke lassen." Voigts Teammanager wies darauf hin, dass man auf den Pavés die Tour nicht gewinnen, aber durchaus verlieren könne.

Worum geht es? Auf den letzten 41 km haben die Fahrer sieben Abschnitte mit den berühmten, aus dem Klassiker Paris - Roubaix bekannten Pflastersteinen von einer Gesamtlänge von 13,2 km zu meistern. Die Gefahr geht dabei für die Radprofis nicht von der ungewohnten Unterlage aus, die sie unterschiedlich gut meistern. Das grosse Risiko beginnt schon 30 km vorher, wenn die Helfer ihre Aufgabe zu erfüllen versuchen, ihre Teamcaptains in eine möglichst gute Ausgangslage zu pilotieren. Da ist auf der Strasse oft nicht Platz für alle, was zu Ellbogengefechten und Stürzen führt.

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