Zum Hauptinhalt springen

Challandes und Thun gehen getrennte Wege

Der FC Thun und Trainer Bernard Challandes gehen nach sechs sieglosen Spielen getrennte Wege. Bis auf weiteres wird das Team von Mauro Lustrinelli betreut. Dann sollte Urs Fischer übernehmen.

Challandes stellte der Mannschaft nach der 0:3-Niederlage in Lausanne am Samstag die Vertrauensfrage. Eine grosse Mehrheit der Spieler sprach sich gegen eine Zukunft mit dem 61-jährigen Neuenburger aus. Dieser zog daraus die Konsequenzen. Die Klubführung akzeptierte den Entscheid seines Trainers.

Der FC Thun betonte, er habe weder die Mannschaft noch den Trainer zu diesem Schritt gedrängt. "Wir waren in dieser Sache - etwas überspitzt formuliert - nur Zuschauer", sagte Sportchef Andres Gerber. Den Rücktritt von Challandes nahm er mit gemischten Gefühlen entgegen. Einerseits habe der Coach sehr gute Arbeit geleistet und sei zudem ein super Mensch, anderseits hätten die Resultate zuletzt nicht mehr gestimmt. Eine Trennung sei zumindest längerfristig absehbar gewesen.

Ab dem kommenden Jahr dürfte Urs Fischer die definitive Nachfolge von Challandes antreten. Der Zürcher, der Challandes bereits beim FC Zürich 2010 beerbt hatte, traf sich bereits letzte Woche mit Gerber. "Es ging damals um den Trainerposten für nächste Saison. Wir waren uns mehr oder weniger einig", verriet der Sportchef.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch