Zum Hauptinhalt springen

Brasiliens offene Rechnung mit Mexiko

Brasilien und Mexiko eröffnen am Dienstag die 2. Runde in der WM-Vorrunde. In Fortaleza stehen sich die beiden siegreichen Teams der 1. Runde in der Gruppe A ab 21 Uhr gegenüber.

Die Brasilianer hatten sich am vergangenen Donnerstag im Eröffnungsspiel beim 3:1 gegen Kroatien lange schwer getan. Erst ein geschenkter Penalty brachte sie auf den gewünschten Kurs. Mit Mexiko wartet nun ein Widersacher, der ihnen in der jüngeren Vergangenheit schon oft Probleme bescherte.

In guter Erinnerung ist der Final der Olympischen Spiele 2012 in London. Dort verloren die Brasilianer 1:2. Mit Captain Thiago Silva, Aussenverteidiger Marcelo sowie den Angreifern Neymar, Hulk und Oscar standen damals fünf ihrer Stars im Einsatz, die auch aktuell erste Wahl sind. Es war eine Niederlage, die besonders schmerzte. Die bisher letzte Partie war allerdings an Brasilien gegangen. Im Juni des Vorjahres gab es einen 2:0-Sieg im Confederations Cup - ebenfalls im Castelao-Stadion von Fortaleza.

Für Brasiliens Coach Luiz Felipe Scolari gibt es keinen Anlass, seine Stammelf zu verändern. Offensivspieler Hulk hatte am Samstag das Training wegen Oberschenkel-Beschwerden abbrechen müssen, über seinen Einsatz wird kurzfristig entschieden. Polemik kam um Neymar auf, der Doppeltorschütze des ersten Spiels. Der Barcelona-Star ist mit einer Gelben Karte belastet, weshalb er bei einer weiteren Verwarnung im nächsten Spiel passen müsste. In Brasilien wird deshalb spekuliert, Neymar könnte sich freiwillig Gelb abholen. Fehlt er im abschliessenden Gruppenspiel gegen Kamerun, wäre dies weniger schlimm als in einem allfälligen Achtelfinal. Scolari dazu: "Wenn er zum zweiten Mal verwarnt wird, dann ist es eben so. Wenn er ein Foul machen muss, soll er es tun."

Auch in der Startpartie der Mexikaner stand der Schiedsrichter in der Kritik. Im Gegensatz zu den Brasilianern waren die Mittelamerikaner allerdings nicht die Profiteure. Zwei ihrer drei regulär erzielten Tore gegen Kamerun wurden aberkannt. Zum Sieg reichte es dennoch, dank des Treffers von Oribe Peralta, der 2012 im Olympia-Final die Brasilianer mit zwei Toren fast im Alleingang bezwungen hatte.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch