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4. Etappe des Giro d'Italia wird neutralisiert

Zu Ehren des am Montag nach einem Sturz verstorbenen Belgiers Wouter Weylandt wird die 4. Etappe des Giro d'Italia neutralisiert.

Nach einer Trauerminute vor dem Start soll jede Equipe während zehn Kilometer das Feld anführen. Am Ende wird Weylandts Leopard-Team vor den restlichen Fahrern geschlossen ins Ziel rollen. Das gleiche Szenario hatte es 1995 bei der Tour de France nach dem Tod des italienischen Olympiasiegers Fabio Casartelli gegeben.

Weylandt, der ursprünglich nicht für eine Teilnahme beim Giro vorgesehen gewesen war, touchierte in der 3. Etappe bei der Abfahrt vom Passo del Bocco etwa bei Tempo 70 mit dem Vorderrad eine Betonmauer und stürzte. Er war laut Rennarzt Giovani Tredici auf der Stelle tot.

Weylandt hatte anscheinend seit dem Giro-Start Angst um seine Gesundheit. Gemäss dem Onlinedienst der belgischen Tageszeitung "Het Laatste Nieuws" schrieb er seinem Manager Jef van den Bosch eine SMS mit folgendem Inhalt: Das Rennen sei sehr gefährlich, es werde nervös gefahren. "Das bereitet mir Sorgen."

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