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Sport kompaktTrotz Corona-Fall: Bayern-Spiel findet statt

Zwei FCB-Spiele neu angesetzt +++ O'Connor siegt, Frankiny starker Fünfter +++ Djokovic verzichtet auf Turnier +++ Corona-Quarantäne von Akanji ist beendet +++ 27'500 Fans bei Formel-1-Premiere in Portugal +++

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Fussball: Zwei FCB-Spiele neu angesetzt

Die Mannschaft des FCB ist zwar noch bis Sonntag in Quarantäne, die neuen Spieldaten der deshalb verschobenen Partien sind jetzt aber bekannt. Die Swiss Football League (SFL) genehmigte den coronabedingten Antrag der Basler, das Meisterschaftsspiel vom kommenden Sonntag gegen Lausanne-Sport zu verschieben. Neu soll das Heimspiel im St. Jakob-Park am Mittwoch, 25. November, um 18.30 Uhr stattfinden. Das verschobene Stadtrivalen-Duell gegen den FCZ vom letzten Spieltag wurde auf den 4. November (18 Uhr) angesetzt. (ete)

Rad: O'Connor siegt, Frankiny starker Fünfter

Der Australier Ben O’Connor hat nur einen Tag nach seinem zweiten Platz doch noch einen Etappensieg beim Giro d’Italia eingefahren. Auf den 203 schweren Kilometern von Bassona del Grappa nach Madonna di Campiglio setzte sich der 24-Jährige aus einer Ausreissergruppe ab und siegte vor dem Österreicher Hermann Pernsteiner und Thomas de Gendt aus Belgien.

Auf das Gesamtklassement hatte das Teilstück mit drei schweren Bergen der Kategorie 1 erstaunlich wenig Auswirkungen. Der Portugiese Joao Almeida konnte einen Angriff seines Rivalen Wilco Kelderman (Niederlande) parieren und liegt weiterhin mit einem Vorsprung von 17 Sekunden in Führung. Auch sonst gab es am Schlussanstieg keine nennenswerten Angriffe der Klassement-Fahrer. Bis zum entscheidenden Zeitfahren am Sonntag in Mailand stehen zwei weitere Bergetappen auf dem Programm. Der Schweizer Kilian Frankiny wurde mit 1:55 Minuten Rückstand guter Fünfter. (dpa/tzi)

Tennis: Djokovic verzichtet auf Masters-Tennisturnier in Paris-Bercy

Der serbische Weltranglisten-Erste Novak Djokovic verzichtet auf eine Teilnahme am Masters-1000-Tennisturnier Anfang November in Paris-Bercy. Das bestätigte der 33-Jährige der serbischen Zeitung «Sportski Zurnal» (Mittwoch) und begründete seine Absage damit, dass er keine Punkte für die Weltrangliste gewinnen könne. Djokovic hatte das Pariser Hallenturnier 2019 gewonnen. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie gilt in diesem Jahr die Regelung, dass das bessere Ergebnis bei einem Turnier aus beiden Jahren für die Weltrangliste zählt.

Der spanische French-Open-Gewinner Rafael Nadal hatte am Dienstag seine Teilnahme am Pariser Turnier zugesagt. Djokovic will in der kommenden Woche in Wien und dann Mitte November beim ATP Finals in London antreten. (dpa)

Fussball: Bayern-Spiel gegen Atlético findet wie geplant statt

Nach dem Corona-Fall Serge Gnabry kann das Champions-League-Duell des FC Bayern München der Uefa zufolge am heutigen Mittwoch gegen Atlético Madrid stattfinden. «Das Spiel läuft wie geplant ab», teilte ein Sprecher der Europäischen Fussball-Union der Deutschen Presse-Agentur wenige Stunden vor dem Anstoss auf Anfrage mit. Weitere Details wurden nicht genannt.

Die Münchner hatten am Dienstagabend bei Nationalspieler Gnabry (25) einen positiven Corona-Test öffentlich gemacht. Der Offensivspieler befindet sich in Quarantäne. Anschliessend wurden am Mittwoch weitere Tests bei den Münchnern angeordnet. (dpa)

Gnabry darf nicht spielen, seine Teamkollegen schon. (Foto: Imago)

Fussball: Ribéry-Team in Florenz in Team-Quarantäne

Die Mannschaft des italienischen Serie-A-Clubs AC Fiorentina um Franck Ribéry befindet sich nach einem Corona-Fall in gemeinsamer Quarantäne. Wie der Club mitteilte, war ein Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. «Die betroffene Person ist symptomfrei und wurde nach den Leitlinien isoliert», heisst es. Der Rest des Teams werde nun abgeschottet und «weiterhin alle relevanten Vorgaben und Verfahren einhalten». Dieses Vorgehen ist in Italien erlaubt, um den Trainingsbetrieb aufrechterhalten zu können. Die Sportler werden an Spieltagen getestet, die nächste Partie ist das für Sonntag geplante Heimspiel gegen Udine. (dpa)

Fussball: Corona-Quarantäne von Akanji ist beendet

Der Schweizer BVB-Profi Manuel Akanji ist nach überstandener Corona-Infektion zurück im Training. «Mit grosser Motivation zurück auf dem Platz! Nach meinem negativen Test ist die Quarantäne beendet. Danke für Eure Genesungswünsche und Eure Unterstützung», wurde der Abwehrspieler am Mittwoch in einem Tweet der Borussia zitiert. Akanji war vor zwei Wochen kurz vor einem Länderspiel der Schweizer Nationalmannschaft positiv getestet worden. «Ich kann es nicht erwarten, am Samstag das Derby zu spielen», sagte er voller Hoffnung auf einen Einsatz im Duell mit dem FC Schalke 04. (dpa)

Akanji darf wieder ins Training einsteigen. (Foto: Freshfocus)

Formel 1: 27'500 Fans bei Premiere in Portimão

Maximal 27'500 Fans dürfen am Wochenende die Premiere der Formel 1 in Portimão vor Ort mitverfolgen. Das teilte die portugiesische Regierung am Mittwoch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie mit. Die gesamte Kapazität des Autódromo Internacional do Algarve beträgt 90'000 Plätze. Höchstens erlaubt für das Grand-Prix-Wochenende von Freitag bis Sonntag ist aber nur die Belegung von 27'500 Sitzplätzen. In den einzelnen Blöcken der Tribüne sollen sich maximal jeweils 800 Menschen aufhalten. Zuletzt beim GP der Eifel auf dem Nürburgring waren 13'500 Zuschauer vor Ort, das Corona-Konzept hätte bis zu 20'000 Fans den Zugang erlaubt. (dpa)

Formel 1: Racing-Point-Pilot Stroll positiv auf das Coronavirus getestet

Lance Stroll ist nach dem Grand Prix auf dem Nürburgring vor anderthalb Wochen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie der 21 Jahre alte kanadische Pilot des Formel-1-Rennstalls Racing Point am Mittwoch in den sozialen Netzwerken bekanntgab, hatte er nach seinen Magenbeschwerden am Samstag des Rennwochenendes in der Eifel am Sonntag bereits die Heimreise angetreten und abends einen Test machen lassen. Dieser war positiv ausgefallen.

Stroll musste sich in eine zehntägige Quarantäne begeben. Einem Start bei der Premiere der Formel 1 in Portimão an der Algarve an diesem Wochenende steht Stroll nach eigenen Angaben aber nichts im Wege. Ein weiterer Test an diesem Montag sei negativ ausgefallen. «Ich fühle mich in grossartiger Verfassung», schrieb Stroll. Er könne es gar nicht erwarten, in Portugal zu fahren. (dpa)

Leichtathletik: Maja Neuenschwander tritt kürzer

Die Schweizer Rekordhalterin im Marathon tritt per Ende Saison aus dem Kader von Swiss Athletics aus und baut ihre berufliche Tätigkeit bei Swiss Olympic aus. Maja Neuenschwander will dem Laufsport allerdings treu bleiben. Die 40-Jährige sagt: «Für mich ist der Zeitpunkt gekommen, in meinem Leben einen neuen Schwerpunkt zu setzen – die Begeisterung fürs Laufen ist aber immer noch da und wird immer da sein.»

Die Bernerin tritt nach rund 22-jähriger Karriere auf der Bahn und Strasse kürzer, Karriere-Highlights waren die Teilnahmen an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio im Marathon. Ihre grössten Erfolge feierte Neuenschwander aber in internationalen Städtemarathons. 2013 blieb sie in Frankfurt (GER) erstmals unter der 2:30-Stunden-Marke. Im April 2015 siegte sie in Wien (AUT), und im September des gleichen Jahres stellte sie in Berlin (GER) in 2:26:49 Stunden ihren noch heute gültigen Schweizer Rekord auf. (mos)

Maja Neuenschwander hat genug und sagt: «Für mich ist der Zeitpunkt gekommen, in meinem Leben einen neuen Schwerpunkt zu setzen.» (Foto: Keystone)

Fussball: FC Aarau darf über 1000 Zuschauer empfangen

Aufatmen beim FC Aarau: Der Aargauer Kantonsärztliche Dienst gab am Mittwoch bekannt, dass der Club für seine Fussballspiele mehr als 1000 Zuschauerinnen und Zuschauer empfangen darf. Um genau zu sein: Im Stadion Brügglifeld dürfen 3400 Sitzplätze belegt werden.

Wie der Kantonsärztliche Dienst mitteilt, müssen die Fans sitzen, eine Maske tragen und dürfen keinen Alkohol trinken. Auch muss der FCA dafür sorgen, dass die Zuschauer die Abstände einhalten. (nih)

Im Gegensatz zum Kanton Bern erlaubt Aargau mehr als 1000 Fans im Stadion. (Foto: Keystone)

Fussball: Chelsea installiert Cech wegen Corona als «Notfall-Goalie»

Eigentlich hat der FC Chelsea seinen technischen Direktor und ehemaligen Fussball-Goalie Petr Cech vor mehr als einem Jahr in den sportlichen Ruhestand entlassen. Doch angesichts der gegenwärtigen Corona-Lage hat sich der Londoner Club zu einem ungewöhnlichen Schritt entschieden und nahm den 38-jährigen Tschechen wieder in seinen Premier-League-Kader auf.

Cech soll demnach Teil einer «Notfall-Torhüter-Besetzung» sein, die der Club als vorsorgliche Massnahme «aufgrund der beispiellosen Bedingungen, die derzeit durch die Coronakrise gegeben sind», aufgestellt hat. Die kürzlich unter Vertrag genommenen Torhüter Edouard Mendy, Kepa Arrizabalaga, Willy Caballero und Jamie Cumming stehen nach Club-Angaben aber vor Cech auf der Liste der Torhüter. Cech stehe weiterhin nicht als Spieler unter Vertrag.

Cech kam von 2004 bis 2015 mehr als 300 Mal für den FC Chelsea zum Einsatz, bevor er weitere vier Jahre beim FC Arsenal verbrachte. Nach seiner sportlichen Karriere übernahm er im Sommer 2019 unter Chelsea-Trainer Frank Lampard einen Vorstandsposten als technischer Direktor. (dpa)

Spielt Petr Cech bald wieder? (Foto: Imago)

Fussball: Laut Virologe ist Bayern-Spiel trotz Gnabrys Corona-Infektion möglich

Nach Einschätzung des Virologen Jonas Schmidt-Chanasit kann der Champions-League-Auftakt des FC Bayern gegen Atlético Madrid trotz der Corona-Infektion des Fussball-Nationalspielers Serge Gnabry am Mittwoch (21.00 Uhr/Sky) stattfinden. «Mit einer regelmässigen Testung, jeden Tag, kann man ausschliessen, dass dort ein infektiöser Spieler teilnimmt. So lange alle negativ bleiben, kann man mit einer täglichen Testung ausschliessen, dass dort Infektionen stattfinden», sagte Schmidt-Chanasit vom Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin dem Sender Sky in einem Interview am Dienstagabend.

Auf die Frage, ob nicht bereits weitere Spieler angesteckt worden sein könnten, sagte Schmidt-Chanasit: «Nein, das wäre sozusagen dann auch sehr früh zu detektieren.» Natürlich könne einer der Spieler noch in der Inkubationszeit sein, aber eine Ansteckung anderer könne man durch einen negativen PCR-Test eindeutig ausschliessen. Man habe dann ein nicht geringes Zeitfenster, in dem man sich frei bewegen und an einem Spiel teilnehmen könne. «Das kann aber durchaus sein, dass einer der Kontaktpersonen nach dem Spiel positiv getestet werden kann», sagte der Wissenschaftler. (dpa)

Fussball: Barcelona verlängert mit vier Spielern

Der FC Barcelona hat auf einen Schlag die Verträge von Goalie Marc-André ter Stegen und drei weiteren wichtigen Profis verlängert. Der 28-Jährige einigte sich mit den Katalanen laut Mitteilung vom Dienstagabend auf eine Zusammenarbeit bis Mitte 2025. Der Kontrakt enthält demnach eine festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von 500 Millionen Euro. Auch Abwehrchef Gerard Piqué, der beim 5:1 gegen Ferencvaros Budapest zum Start in die Champions-League-Saison am Abend mit Rot vom Platz geflogen war, kann Barça nur für eine halbe Milliarde Euro Ablöse verlassen. Allerdings ist die Summe bei ihm abhängig von einer gewissen Zahl an Einsätzen. Er verlängerte bis 2024.

Frankie De Jong, der erst vor einem Jahr zu Barcelona gewechselt war, verlängerte seinen ursprünglich noch bis 2024 laufenden Vertrag bis 2026 und hat nun eine festgeschriebene Ablösesumme von 400 Millionen Euro. Auch Clément Lenglet einigte sich auf einen Kontrakt bis 2026. Der Franzose hat eine Ausstiegsklausel über 300 Millionen Euro in seinem Vertrag stehen. (dpa)

Eishockey: ZSC ohne Mühe im Cup-Achtelfinal

Die ZSC Lions kannten im Cup-Sechzehntelfinal mit ihrem Partnerteam EHC Dübendorf keine Gnade. Die Stadtzürcher bezwangen den Verein aus der MySports-League 9:0 (2:0, 5:0, 2:0) und verpassten das Stängeli um ein Tor. Bester Torschütze der Lions war Denis Hollenstein mit drei Treffern. Für die übrigen Treffer waren Axel Simic, Reto Schäppi, Sven Andrighetto, Chris Baltisberger, Marco Pedretti und Marcus Krüger besorgt. Im Achtelfinal trifft der ZSC auf den Sieger der Partie Pikes Oberthurgau gegen Lugano, die erst am Sonntag stattfindet. (heg)

Denis Hollenstein trifft gegen Dübendorf drei Mal. (Foto: Claudio Thoma/Freshfocus)

Rad: Roglic gewinnt Auftakt der Vuelta

Titelverteidiger Primoz Roglic hat zum Auftakt der Vuelta der Radprofis die erste Bergetappe gewonnen und sofort wieder das Rote Trikot des Gesamtführenden erobert. Der 30-jährige Slowene setzte sich auf dem Schlussanstieg zum Arrate etwa 700 Meter vor dem Ziel ab und sprintete seinen Widersachern aus der Spitzengruppe davon. Hinter Roglic wurde Ineos-Captain Richard Carapaz aus Ecuador Zweiter, das Podium komplettierte der Ire Daniel Martin.

Eine schwere Niederlage musste der frühere Tour-de-France-Sieger Chris Froome nehmen. Der 35-Jährige wurde bereits am vorletzten Anstieg abgehängt, als seine Ineos-Teamkollegen an der Spitze noch Tempo machten.

Der letztjährige Sieger Roglic gewinnt den Auftakt der Vuelta.
Der letztjährige Sieger Roglic gewinnt den Auftakt der Vuelta.
Foto: Getty

Eigentlich hätte der Vuelta-Auftakt im September in den Niederlanden stattfinden sollen. Wegen der Coronavirus-Pandemie wurden aber sowohl Startort als auch Starttermin geändert. Nun sind 18 Etappen und knapp 2900 Kilometer geplant, bis das Peloton am 8. November in der Hauptstadt Madrid einfahren soll. (dpa)

Tennis: Nadal wird in Paris-Bercy antreten

French-Open-Sieger Rafael Nadal will seine Tennis-Saison fortsetzen und in Paris-Bercy antreten. Das teilte der Weltranglisten-Zweite am Dienstag in den sozialen Netzwerken mit. Das Masters-Turnier in der französischen Hauptstadt soll vom 2. bis 8. November ausgetragen werden. Nach seinem 13. French-Open-Triumph hatte der 34 Jahre alte Nadal zunächst offengelassen, ob er normal im Turnierkalender weitermacht oder eine Pause bis zum nächsten Jahr einlegt. Er hatte auch gesagt, er wisse noch nicht, ob er an den ATP Finals in London teilnehme. Der Saisonabschluss der acht besten Tennisprofis des Jahres ist vom 15. bis 22. November geplant. (dpa)

Rad: Tratnik gewinnt die 16. Etappe des Giro

Der Slowene Jan Tratnik hat die 16. Etappe des Giro d'Italia gewonnen und damit bei der Fortsetzung der Rundfahrt für eine Überraschung gesorgt. Er setzte sich nach 229 Kilometern auf dem mittelschweren Teilstück von Udine nach San Daniele del Friuli vor Ben O'Connor (Australien) und Enrico Battaglin (Italien) durch. Tratnik war Teil einer Ausreissergruppe, die den Favoriten um rund 15 Minuten enteilte. Für das Gesamtklassement spielte die Gruppe an der Spitze keine Rolle.

Der Portugiese Joao Almeida hat derweil vor der schwierigen letzten Woche mit drei knallharten Bergetappe das Rosa Trikot des Führenden verteidigt. Er liegt knapp vor dem Niederländer Wilco Kelderman, dem er mit einem Antritt auf den letzten 700 Metern noch ein paar Sekunden abnehmen konnte. Neben drei Bergetappen steht auch noch das abschliessende Zeitfahren in Mailand auf dem Programm.

Tratnik gewinnt die 16. Etappe.
Tratnik gewinnt die 16. Etappe.
Foto: Imago

Am Morgen hatten die Profis angesichts der nächsten Corona-Testreihe noch gebangt, ob der 103. Giro d'Italia überhaupt fortgesetzt werden kann. Nachdem aber nur zwei von 492 Tests positiv ausfielen, wurde die Rundfahrt wie geplant fortgesetzt. Das Team UAE Emirates bestätigte in einer Mitteilung, dass sein Fahrer Fernando Gaviria positiv auf Covid-19 getestet wurde. Der Kolumbianer war im März schon einmal infiziert. (dpa)

Fussball: Erneuter Corona-Ausbruch bei AZ Alkmaar

Nur zwei Tage vor dem Spiel gegen Napoli in der Europa League ist beim niederländischen Fussballclub AZ Alkmaar erneut ein grösserer Corona-Ausbruch festgestellt worden. Es sei noch unklar, wie viele Spieler davon betroffen seien, teilte der Verein am Dienstag mit. «Zur Zeit läuft eine Untersuchung über den Umfang der Infektionen.» Ob das für Donnerstagabend in Neapel angesetzte Spiel stattfinden kann, ist unklar. AZ Alkmaar steht nach eigenen Angaben in engem Kontakt mit der Uefa, den Gesundheitsbehörden und dem niederländischen Fussballverband KNVB.

Nach Berichten des niederländischen TV-Senders NOS soll bei mindestens acht Spielern das Coronavirus festgestellt worden sein. Am Freitag waren bereits neun Infektionen im Verein gemeldet worden. Nach den Corona-Regeln der Uefa findet ein Spiel statt, wenn einem Club mindestens 13 Spieler gesund zur Verfügung stehen. (dpa)

Servettes Goalie Frick und Captain Sauthier positiv getestet

Nach der Nationalmannschaftspause hat Servette seine Spieler auf das Corona-Virus testen lassen. Der Test von Alban Ajdini, der mit der Nationalmannschaft des Kosovo unterwegs gewesen war, war positiv, der Spieler ist seither in Quarantäne.

Inzwischen sind zwei weitere Spieler des Tabellensechsten betroffen: Der Goalie Jeremy Frick und der Captain Anthony Sauthier wurden am Montagmorgen im Hôpital de la Tour in Meyrin positiv getestet. Sie haben leichte Symptome und befinden sich in Quarantäne.

Die beiden gehören zum Stamm von Trainer Alain Geiger und fallen mindestens für zwei Partien aus: für das Auswärtsspiel in Sion (Sonntag) und das Heimspiel gegen den FC Zürich (Samstag in einer Woche).

Von einer Quarantäne für die ganze Mannschaft wie beim FC Basel ist nichts bekannt. Servette gibt keine weiteren Kommentare ab. (saw)

Eishockey: Auch der EHC Winterthur muss in Quarantäne

Beim EHC Winterthur haben sich zwei Spieler mit Covid-19 infiziert, wie die Liga am Dienstagmorgen mitteilte. Der Zürcher Kantonsarzt hat Quarantäne für die ganze Swiss-League-Mannschaft angeordnet. Mindestens die nächsten drei Spiele des EHC Winterthur müssen deshalb verschoben werden.

Die für Dienstagabend angesetzte Partie gegen den HC Sierre findet somit nicht statt. Betroffen von den Verschiebungen sind ausserdem die Spiele gegen Ajoie (Freitag, 23. Oktober) und auswärts gegen Ticino Rockets (Dienstag, 27. Oktober). Die Verschiebedaten werden zu gegebener Zeit kommuniziert. Die Liga informierte zudem, dass sobald die definitive Dauer der Quarantäne feststeht, eine allfällige Kommunikation erfolge, falls noch weitere Spiele verschoben werden müssen.

Mindestens drei Partien des EHC Winterthur können nicht stattfinden. (Foto: Freshfocus)

Am Montag wurde bereits bekannt, dass mit den GCK Lions ein zweites Team aus der Swiss League interne Corona-Fälle hat. Dort musste ebenfalls die ganze Mannschaft in Quarantäne und mehrere Spiele mussten verschoben werden. Vor einer Woche hatten die beiden Zürcher Teams in der Liga gegeneinander gespielt. (lai)