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Sport kompaktImmer noch positiv – Ronaldo verpasst Duell mit Barça

National League wird bis 2. November fortgesetzt +++ Nächste zwei Spiele des FC Sion verschoben +++ Team Haas mistet aus +++ Tampa Bay Rays gleichen die World Series aus +++ Soler gewinnt zweite Vuelta-Etappe +++

LIVE TICKER BEENDET

Eishockey: National League wird bis 2. November fortgesetzt

Die National League hat entschieden, die Meisterschaft unabhängig von der kantonal bewilligten Anzahl Zuschauer vorderhand bis zur Pause am 2. November fortzusetzen. Dies teilt die Swiss Hockey League in einem Communiqué mit. Die National League verfolge die aktuelle Entwicklung aber aufmerksam. Auch werde sie insbesondere nach Vorliegen der neuen Entscheidungen des Bundesrates eine neue Lagebeurteilung vornehmen. (nih)

Fussball: Nächste zwei Spiele des FC Sion verschoben

Da sich die Mannschaft des FC Sion in Quarantäne befindet, werden die nächsten zwei Spiele der Walliser (25.10 gegen Servette, 1. November gegen Luzern) verschoben. Dies gab die Swiss Football League am Donnerstag bekannt. Der FC Sion hatte die Verschiebung der Partien beantragt. (nih)

Fussball: Ronaldo verpasst wegen Corona den Kracher gegen Barça

Schlechte Nachrichten für Cristiano Ronaldo und Juventus Turin: Wie spanische Zeitungen berichten, wurde der Superstar auch diese Woche positiv auf das Coronavirus getestet. Er darf deshalb weiterhin nicht am Mannschaftstraining der Turiner teilnehmen – und verpasst in der kommenden Woche das brisante Duell in der Champions League gegen den FC Barcelona.

Laut Richtlinien der Uefa muss ein Spieler in der Vorwoche negativ getestet werden, um die Spielberechtigung zu erhalten.

Cristiano Ronaldo fehlt weiterhin. Foto: Alfredo Falcone (Keystone)

Ronaldo war auf einer Länderspiel-Reise mit Portugal positiv auf Covid-19 getestet worden und befindet sich seither in Quarantäne. Er fehlte seinem Verein Juventus am vergangenen Serie-A-Wochenende beim 1:1 in Crotone sowie zum Auftakt der Champions League am Dienstag bei Dynamo Kiew (2:0). (wie)

Team Haas mistet aus - kommt jetzt Schumi junior?

Der US-amerikanische Formel-1-Rennstall Haas wird im kommenden Jahr mit einem neuen Fahrer-Duo antreten. Grosjean und Magnussen teilten ihren bevorstehenden Abschied bei Haas am Donnerstag in den sozialen Netzwerken zeitgleich mit, ehe das Team mit einer Mitteilung folgte.

Team Haas, das eng mit Ferrari zusammenarbeitet, wird derzeit auch als Option für Mick Schumacher gehandelt ­ der 21-Jährige gilt als aussichtsreicher Anwärter auf ein Stammcockpit in der Motorsport-Königsklasse im kommenden Jahr. Mit dem Weggang von Romain Grosjean und Kevin Magnussen dürften die Spekulationen weiter an Fahrt aufnehmen. Der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher führt derzeit die Formel 2 an und gilt als aussichtsreicher Kandidat für ein Stammcockpit in der nächsten Saison bei Alfa Romeo - ebenfalls Ferrari-Partner - oder Haas. (dpa)

Baseball: Rays gewinnen Spiel 2

Die Tampa Bay Rays haben in der World Series der Major League Baseball ausgeglichen. Nach der Niederlage zum Auftakt gab es am Mittwochabend ein 6:4 gegen die Los Angeles Dodgers. Das deutlich weniger prominent besetzte Team aus Florida hatte die Begegnung dabei die meiste Zeit unter Kontrolle und hat vor der dritten Partie am Freitag wieder alle Chancen auf die erste Meisterschaft für die Rays. Für den Titel in der besten Baseball-Liga der Welt sind vier Siege notwendig.

Die Mannschaften spielen in Arlington in der Nähe von Dallas wegen der Corona-Pandemie bei reduzierter Stadionkapazität vor etwa 11'000 Zuschauern im Globe Life Field. Die MLB ist damit die erste der großen US-Ligen, die ihren Meister vor Fans ermittelt. In der NHL und der NBA hatten die Finalserien wie zuvor schon die Playoffs an abgeschotteten Austragungsorten ohne Zuschauer stattgefunden. (dpa)

Erleichtert: Rays-Einwechselwerfer Diego Castillo jubelt übe den ersten Sieg. Foto: Reuters

Tennis: Görges beendet überraschend Karriere

Die frühere Wimbledon-Halbfinalistin Julia Görges hat überraschend ihre Tennis-Karriere beendet. Das gab die 31-jährige Deutsche am Mittwoch in den sozialen Netzwerken bekannt. «Ich habe immer gewusst, dass ich es fühlen werde, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, zu Dir Tschüss zu sagen – der Moment ist da», schrieb sie mit der Einleitung «Liebes Tennis». Görges ist derzeit die Nummer 45 der Weltrangliste, sie hat in ihrer Karriere sieben Titel gewonnen. 2018 hatte sie in Wimbledon den Halbfinal erreicht. (dpa)

Fussball: Zwei FCB-Spiele neu angesetzt

Die Mannschaft des FCB ist zwar noch bis Sonntag in Quarantäne, die neuen Spieldaten der deshalb verschobenen Partien sind jetzt aber bekannt. Die Swiss Football League (SFL) genehmigte den coronabedingten Antrag der Basler, das Meisterschaftsspiel vom kommenden Sonntag gegen Lausanne-Sport zu verschieben. Neu soll das Heimspiel im St. Jakob-Park am Mittwoch, 25. November, um 18.30 Uhr stattfinden. Das verschobene Stadtrivalen-Duell gegen den FCZ vom letzten Spieltag wurde auf den 4. November (18 Uhr) angesetzt. (ete)

Rad: Spanier Soler gewinnt zweite Vuelta-Etappe

Der spanische Radprofi Marc Soler hat die zweite Etappe der Vuelta a España gewonnen. Der 26-jährige Movistar-Profi konnte sich am Mittwoch nach 151,6 Kilometern von Pamplona nach Lekunberri als Solist durchsetzen, nachdem er sich 15 Kilometer vor dem Ziel bei der Abfahrt von der letzten Bergwertung aus eine Spitzengruppe hatte absetzen können. Den Sprint der Verfolger gewann 19 Sekunden später der slowenische Titelverteidiger Primoz Roglic vor dem Iren Dan Martin und verteidigte damit sein Rotes Trikot des Gesamtführenden der 75. Spanien-Rundfahrt. Gino Mäder war als Zwölfter der bestklassierte Schweizer.

Erneut ein Schatten seiner selbst war indes der vierfache Tour-de-France-Sieger Chris Froome, der bereits beim Auftakt mit mehr als zehn Minuten Rückstand hinter Roglic das Ziel erreichte. Auch auf dem zweiten Teilstück konnte der 35 Jahre alte Brite nicht mit den Besten mithalten und kam mit 18:44 Minuten Rückstand auf Soler als 108. ins Tagesziel. (dpa)

Rad: O'Connor siegt, Frankiny starker Fünfter

Der Australier Ben O’Connor hat nur einen Tag nach seinem zweiten Platz doch noch einen Etappensieg beim Giro d’Italia eingefahren. Auf den 203 schweren Kilometern von Bassona del Grappa nach Madonna di Campiglio setzte sich der 24-Jährige aus einer Ausreissergruppe ab und siegte vor dem Österreicher Hermann Pernsteiner und Thomas de Gendt aus Belgien.

Auf das Gesamtklassement hatte das Teilstück mit drei schweren Bergen der Kategorie 1 erstaunlich wenig Auswirkungen. Der Portugiese Joao Almeida konnte einen Angriff seines Rivalen Wilco Kelderman (Niederlande) parieren und liegt weiterhin mit einem Vorsprung von 17 Sekunden in Führung. Auch sonst gab es am Schlussanstieg keine nennenswerten Angriffe der Klassement-Fahrer. Bis zum entscheidenden Zeitfahren am Sonntag in Mailand stehen zwei weitere Bergetappen auf dem Programm. Der Schweizer Kilian Frankiny wurde mit 1:55 Minuten Rückstand guter Fünfter. (dpa/tzi)

Fussball: Positiv getestet – Hakimi fehlt Inter gegen Gladbach

Inter Mailands Abwehrspieler Achraf Hakimi ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie der italienische Clubs wenige Stunden vor dem Champions-League-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach am Mittwoch mitteilte, darf der ehemalige Dortmund-Spieler daher am Abend nicht eingesetzt werden. Der letzte Corona-Test im Rahmen der Uefa-Vorgaben sei bei dem 21 Jahre alten marokkanischen Nationalspieler überraschend positiv ausgefallen, der Spieler zeige aber keine Symptome. Nähere Angaben machte Inter nicht.

Bereits in den vergangenen Tagen hatte es bei Inter mehrere Corona-Fälle gegeben, das Derby gegen die AC Mailand (1:2) stand am Wochenende auf der Kippe. (dpa)

Tennis: Djokovic verzichtet auf Masters-Tennisturnier in Paris-Bercy

Der serbische Weltranglisten-Erste Novak Djokovic verzichtet auf eine Teilnahme am Masters-1000-Tennisturnier Anfang November in Paris-Bercy. Das bestätigte der 33-Jährige der serbischen Zeitung «Sportski Zurnal» (Mittwoch) und begründete seine Absage damit, dass er keine Punkte für die Weltrangliste gewinnen könne. Djokovic hatte das Pariser Hallenturnier 2019 gewonnen. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie gilt in diesem Jahr die Regelung, dass das bessere Ergebnis bei einem Turnier aus beiden Jahren für die Weltrangliste zählt.

Der spanische French-Open-Gewinner Rafael Nadal hatte am Dienstag seine Teilnahme am Pariser Turnier zugesagt. Djokovic will in der kommenden Woche in Wien und dann Mitte November beim ATP Finals in London antreten. (dpa)

Fussball: Bayern-Spiel gegen Atlético findet wie geplant statt

Nach dem Corona-Fall Serge Gnabry kann das Champions-League-Duell des FC Bayern München der Uefa zufolge am heutigen Mittwoch gegen Atlético Madrid stattfinden (ab 21 Uhr im Liveticker). «Das Spiel läuft wie geplant ab», teilte ein Sprecher der Europäischen Fussball-Union der Deutschen Presse-Agentur wenige Stunden vor dem Anstoss auf Anfrage mit. Weitere Details wurden nicht genannt.

Die Münchner hatten am Dienstagabend bei Nationalspieler Gnabry (25) einen positiven Corona-Test öffentlich gemacht. Der Offensivspieler befindet sich in Quarantäne. Anschliessend wurden am Mittwoch weitere Tests bei den Münchnern angeordnet. (dpa)

Gnabry darf nicht spielen, seine Teamkollegen schon. (Foto: Imago)

Fussball: Ribéry-Team in Florenz in Team-Quarantäne

Die Mannschaft des italienischen Serie-A-Clubs AC Fiorentina um Franck Ribéry befindet sich nach einem Corona-Fall in gemeinsamer Quarantäne. Wie der Club mitteilte, war ein Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. «Die betroffene Person ist symptomfrei und wurde nach den Leitlinien isoliert», heisst es. Der Rest des Teams werde nun abgeschottet und «weiterhin alle relevanten Vorgaben und Verfahren einhalten». Dieses Vorgehen ist in Italien erlaubt, um den Trainingsbetrieb aufrechterhalten zu können. Die Sportler werden an Spieltagen getestet, die nächste Partie ist das für Sonntag geplante Heimspiel gegen Udine. (dpa)

Fussball: Corona-Quarantäne von Akanji ist beendet

Der Schweizer BVB-Profi Manuel Akanji ist nach überstandener Corona-Infektion zurück im Training. «Mit grosser Motivation zurück auf dem Platz! Nach meinem negativen Test ist die Quarantäne beendet. Danke für Eure Genesungswünsche und Eure Unterstützung», wurde der Abwehrspieler am Mittwoch in einem Tweet der Borussia zitiert. Akanji war vor zwei Wochen kurz vor einem Länderspiel der Schweizer Nationalmannschaft positiv getestet worden. «Ich kann es nicht erwarten, am Samstag das Derby zu spielen», sagte er voller Hoffnung auf einen Einsatz im Duell mit dem FC Schalke 04. (dpa)

Akanji darf wieder ins Training einsteigen. (Foto: Freshfocus)

Formel 1: 27'500 Fans bei Premiere in Portimão

Maximal 27'500 Fans dürfen am Wochenende die Premiere der Formel 1 in Portimão vor Ort mitverfolgen. Das teilte die portugiesische Regierung am Mittwoch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie mit. Die gesamte Kapazität des Autódromo Internacional do Algarve beträgt 90'000 Plätze. Höchstens erlaubt für das Grand-Prix-Wochenende von Freitag bis Sonntag ist aber nur die Belegung von 27'500 Sitzplätzen. In den einzelnen Blöcken der Tribüne sollen sich maximal jeweils 800 Menschen aufhalten. Zuletzt beim GP der Eifel auf dem Nürburgring waren 13'500 Zuschauer vor Ort, das Corona-Konzept hätte bis zu 20'000 Fans den Zugang erlaubt. (dpa)

Formel 1: Racing-Point-Pilot Stroll positiv auf das Coronavirus getestet

Lance Stroll ist nach dem Grand Prix auf dem Nürburgring vor anderthalb Wochen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie der 21 Jahre alte kanadische Pilot des Formel-1-Rennstalls Racing Point am Mittwoch in den sozialen Netzwerken bekanntgab, hatte er nach seinen Magenbeschwerden am Samstag des Rennwochenendes in der Eifel am Sonntag bereits die Heimreise angetreten und abends einen Test machen lassen. Dieser war positiv ausgefallen.

Stroll musste sich in eine zehntägige Quarantäne begeben. Einem Start bei der Premiere der Formel 1 in Portimão an der Algarve an diesem Wochenende steht Stroll nach eigenen Angaben aber nichts im Wege. Ein weiterer Test an diesem Montag sei negativ ausgefallen. «Ich fühle mich in grossartiger Verfassung», schrieb Stroll. Er könne es gar nicht erwarten, in Portugal zu fahren. (dpa)

Leichtathletik: Maja Neuenschwander tritt kürzer

Die Schweizer Rekordhalterin im Marathon tritt per Ende Saison aus dem Kader von Swiss Athletics aus und baut ihre berufliche Tätigkeit bei Swiss Olympic aus. Maja Neuenschwander will dem Laufsport allerdings treu bleiben. Die 40-Jährige sagt: «Für mich ist der Zeitpunkt gekommen, in meinem Leben einen neuen Schwerpunkt zu setzen – die Begeisterung fürs Laufen ist aber immer noch da und wird immer da sein.»

Die Bernerin tritt nach rund 22-jähriger Karriere auf der Bahn und Strasse kürzer, Karriere-Highlights waren die Teilnahmen an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio im Marathon. Ihre grössten Erfolge feierte Neuenschwander aber in internationalen Städtemarathons. 2013 blieb sie in Frankfurt (GER) erstmals unter der 2:30-Stunden-Marke. Im April 2015 siegte sie in Wien (AUT), und im September des gleichen Jahres stellte sie in Berlin (GER) in 2:26:49 Stunden ihren noch heute gültigen Schweizer Rekord auf. (mos)

Maja Neuenschwander hat genug und sagt: «Für mich ist der Zeitpunkt gekommen, in meinem Leben einen neuen Schwerpunkt zu setzen.» (Foto: Keystone)

Fussball: FC Aarau darf über 1000 Zuschauer empfangen

Aufatmen beim FC Aarau: Der Aargauer Kantonsärztliche Dienst gab am Mittwoch bekannt, dass der Club für seine Fussballspiele mehr als 1000 Zuschauerinnen und Zuschauer empfangen darf. Um genau zu sein: Im Stadion Brügglifeld dürfen 3400 Sitzplätze belegt werden.

Wie der Kantonsärztliche Dienst mitteilt, müssen die Fans sitzen, eine Maske tragen und dürfen keinen Alkohol trinken. Auch muss der FCA dafür sorgen, dass die Zuschauer die Abstände einhalten. (nih)

Im Gegensatz zum Kanton Bern erlaubt Aargau mehr als 1000 Fans im Stadion. (Foto: Keystone)

Fussball: Chelsea installiert Cech wegen Corona als «Notfall-Goalie»

Eigentlich hat der FC Chelsea seinen technischen Direktor und ehemaligen Fussball-Goalie Petr Cech vor mehr als einem Jahr in den sportlichen Ruhestand entlassen. Doch angesichts der gegenwärtigen Corona-Lage hat sich der Londoner Club zu einem ungewöhnlichen Schritt entschieden und nahm den 38-jährigen Tschechen wieder in seinen Premier-League-Kader auf.

Cech soll demnach Teil einer «Notfall-Torhüter-Besetzung» sein, die der Club als vorsorgliche Massnahme «aufgrund der beispiellosen Bedingungen, die derzeit durch die Coronakrise gegeben sind», aufgestellt hat. Die kürzlich unter Vertrag genommenen Torhüter Edouard Mendy, Kepa Arrizabalaga, Willy Caballero und Jamie Cumming stehen nach Club-Angaben aber vor Cech auf der Liste der Torhüter. Cech stehe weiterhin nicht als Spieler unter Vertrag.

Cech kam von 2004 bis 2015 mehr als 300 Mal für den FC Chelsea zum Einsatz, bevor er weitere vier Jahre beim FC Arsenal verbrachte. Nach seiner sportlichen Karriere übernahm er im Sommer 2019 unter Chelsea-Trainer Frank Lampard einen Vorstandsposten als technischer Direktor. (dpa)

Spielt Petr Cech bald wieder? (Foto: Imago)

Fussball: Laut Virologe ist Bayern-Spiel trotz Gnabrys Corona-Infektion möglich

Nach Einschätzung des Virologen Jonas Schmidt-Chanasit kann der Champions-League-Auftakt des FC Bayern gegen Atlético Madrid trotz der Corona-Infektion des Fussball-Nationalspielers Serge Gnabry am Mittwoch (21.00 Uhr/Sky) stattfinden. «Mit einer regelmässigen Testung, jeden Tag, kann man ausschliessen, dass dort ein infektiöser Spieler teilnimmt. So lange alle negativ bleiben, kann man mit einer täglichen Testung ausschliessen, dass dort Infektionen stattfinden», sagte Schmidt-Chanasit vom Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin dem Sender Sky in einem Interview am Dienstagabend.

Auf die Frage, ob nicht bereits weitere Spieler angesteckt worden sein könnten, sagte Schmidt-Chanasit: «Nein, das wäre sozusagen dann auch sehr früh zu detektieren.» Natürlich könne einer der Spieler noch in der Inkubationszeit sein, aber eine Ansteckung anderer könne man durch einen negativen PCR-Test eindeutig ausschliessen. Man habe dann ein nicht geringes Zeitfenster, in dem man sich frei bewegen und an einem Spiel teilnehmen könne. «Das kann aber durchaus sein, dass einer der Kontaktpersonen nach dem Spiel positiv getestet werden kann», sagte der Wissenschaftler. (dpa)