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Wahlspektakel in BaselSP überrascht mit Rettungsmanöver

Jetzt soll Beat Jans das Präsidialdepartement übernehmen. Das riecht nach sozialdemokratischer Schadensbegrenzung. Ein Erklärungsversuch.

SP-Mann Beat Jans hat es im ersten Anlauf problemlos in die Basler Kantonsregierung geschafft.
SP-Mann Beat Jans hat es im ersten Anlauf problemlos in die Basler Kantonsregierung geschafft.
Foto: Georgios Kefalas (Keystone)

Die Basler Grünen haben versagt. Die Partei ist nicht fähig, eine Ersatzkandidatin für ihre Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann aufzustellen, die sich nach ihrem schlechten Resultat im ersten Wahlgang nun nicht mehr für das Amt zur Verfügung stellt. So müssen die Grünen auf ihre Bündnispartnerin Basta zurückgreifen und steigen nun mit Heidi Mück in den zweiten Wahlgang – eine Kandidatur, die selbst unter Linken umstritten ist.

Die SP stellt sich offiziell zwar hinter Heidi Mück und unterstützt sie. Am Mittwochmorgen überrascht sie aber mit der Nachricht, der bereits gewählte Beat Jans bewerbe sich für das Präsidialdepartement. «Die SP Basel-Stadt übernimmt mit dieser Entscheidung die Verantwortung, die Anliegen unseres Kantons gegen aussen zu vertreten», teilt die Partei mit. Doch dahinter steckt mehr.

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