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Vor Kantonsgericht abgeblitztSozialhilfe stoppt Leistungen wegen mangelnder Mitwirkung

Weil sie den Wert ihres Firmenanteils ungenügend deklariert hat, wird einer Baselbieter Sozialhilfeempfängerin die Bedürftigkeit abgesprochen.

Die kommunalen Sozialhilfebehörden werden mitunter am Baselbieter Kantonsgericht mit deutlichen Worten gerügt.
Die kommunalen Sozialhilfebehörden werden mitunter am Baselbieter Kantonsgericht mit deutlichen Worten gerügt.
Foto: Peter Armbruster

Man mag es drehen und wenden, wie man will, aber unter dem Eindruck der politischen Grosswetterlage im Baselbiet schauen die Sozialhilfebehörden derzeit genauer hin und stellen die Leistungen auch schon mal ein. Das Klima für die Sozialhilfeempfänger ist rauer geworden. Allerdings machen die Behörden dabei nicht immer eine gute Figur. So musste sich kürzlich die Liestaler Sozialhilfebehörde samt Regierungsrat vom Kantonsgericht zurechtweisen lassen, weil zwei Brüdern die Nothilfe gestrichen worden war. Und auch am Mittwoch fielen teilweise harte Worte, obschon das Kantonsgericht am Schluss den Entscheid einer kommunalen Behörde dann doch stützte und die Beschwerde dagegen abwies.

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