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Ungereimtheiten im US-WahlkampfBiden bekommt Schützenhilfe von Facebook und Twitter

Die sozialen Medien verstecken einen Zeitungsbericht über korrupte Kontakte der Familie von Joe Biden.

Die sozialen Medien sind nicht auf seiner Seite: Donald Trump bei einem Wahlkampfauftritt von dieser Woche.
Die sozialen Medien sind nicht auf seiner Seite: Donald Trump bei einem Wahlkampfauftritt von dieser Woche.
Foto: Keystone

Die für politische News in den USA zentralen sozialen Netzwerke griffen diese Woche mit einer bisher noch nie beobachteten Eindeutigkeit in den Wahlkampf um die Präsidentschaft ein. Twitter und Facebook versuchten dafür zu sorgen, dass gut belegte Berichte der «New York Post» über womöglich korrupte Machenschaften der Familie des demokratischen Kandidaten Joe Biden keine grosse Verbreitung fanden.

Am Mittwoch zitierte die «Post» E-Mails von der Festplatte eines Laptop-Computers, den Bidens Sohn Hunter im April 2019 mit einem Wasserschaden einem Reparaturladen in Delaware abgab, aber danach nie abholte. Die Mails machen glaubhaft, dass Biden im April 2015 als Vizepräsident Vadym Poszharskyi traf, die Nummer drei des als korrupt bekannten ukrainischen Gaskonzerns Burisma. Laut einem Mail Poszharskyis wurde das Treffen von Hunter Biden eingefädelt, der seit 2014 im Burisma-Verwaltungsrat sass und dafür monatlich mindestens 50’000 Dollar erhielt.

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