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Theater BaselSouvenirs und Leckerbissen

Die Ära Beck geht zu Ende, und das Theater nutzt die Lockerungen, um nun doch noch gebührend Abschied zu feiern.

Hinter den Kulissen des Theaters Basel.
Hinter den Kulissen des Theaters Basel.

Alle erwachen aus dem Dornröschenschlaf. Bundesrat Berset hat sie wachgeküsst, die Theaterschaffenden, egal ob in einem grossen Haus oder in den kleinen. Auch das Theater Basel, eh in den Endzügen der fünfjährigen Ära Beck, will nun noch die letzten Wochen dieser fabelhaften Zeit nutzen, um sich in Ehren zu verabschieden.

Das fängt schon am Pfingstmontag an. Ab dann schaltet das Theater täglich ein sogenanntes «Souvenir» online auf. Das sind kurze Reminiszenzen von Theaterschaffenden aller Art und im weitesten Sinn. Also nicht bloss Schauspieler, Sänger oder Regisseure. Sondern auch die Souffleuse Agnes Mathis zum Beispiel, die von einer ganz speziellen Theaterprobe erzählt. Fast schon träumerisch. Oder ganz träumerisch?

Zwanzig solcher «Souvenirs» werden ab Montag täglich aufgeschaltet. Sie sind nicht lang, zwei, drei Minuten bloss, aber sie bilden in ihrer Gesamtheit das Theater Basel als ganzen Betrieb ab. Und sie blicken noch einmal auf die fünf Jahre unter Andreas Beck zurück, der ja nun in München schaltet und waltet.

Von übernächstem Montag, dem 8. Juni, an, wird das Theater Basel zudem seine Bühne im Schauspielhaus wieder für das Publikum öffnen. Unter dem Titel «Theater Basel – live!» bieten Künstlerinnen und Künstler aus Oper, Schauspiel und Ballett täglich um 18 Uhr ein abwechslungsreiches, rund halbstündiges Programm an. Die Platzzahl ist begrenzt, «s het, solangs het», und der Eintritt ist kostenlos.

Zur Verfügung stehen laut Claudia Brier, Leiterin Kommunikation am Theater Basel, nur rund 50 Plätze. Und was genau gezeigt wird, will sie nicht verraten. Es seien keine einzelnen Szenen aus alten Produktionen, sondern eher etwas, das sich von der Form her an den beim Publikum beliebten Adventskalender anlehnt. «Ein buntes, abwechslungsreiches Programm», um Brier wörtlich zu zitieren.